Wie wird eine Minderheit hörbar?
Das Seminar untersucht Rap als literarisch-klangliche Praxis der Artikulation und Repräsentation von Rom:nja in Europa – mit Schwerpunkt auf tschechischen Fallstudien.
Im Zentrum steht nicht die Sozialstruktur, sondern die ästhetische Form: Wie entfalten sich Stimme, Rhythmus, Bild und Sprache als Medien kultureller Selbstbehauptung, Widerrede und Zugehörigkeit?
Ausgehend von tschechischem Rap seit 1989 – lokalen Szenen, Tracks, Videos und Performanceformaten – analysieren wir, wie sich europäische Diskurse über „Kultur”, „Peripherie” und „Authentizität” in musikalisch-poetischen Formen spiegeln und transformieren.
Rap erscheint hier als literarisches Labor, in dem Sprache, Klang und Körper neue narrative und symbolische Räume eröffnen.
Impulspräsentation (5-10)
und
Essay (4-5 Seiten)
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