Die Veranstaltung (Blockkurs) behandelt gesellschaftlich relevante Themen im Bereich Ressourcen und Umwelt, und ist in zwei Teile untergliedert.
Der erste Teil befasst sich mit den Grundzügen der Lagerstättenkunde mit Schwerpunkt auf mineralische Rohstoffe (hauptsächlich metallische Erzlagerstätten). Im Vordergrund stehen die Grundkenntnisse von wirtschaftlichen und geologischen Zusammenhängen, das Verständnis der wichtigsten geologischen und mineralogischen Prozesse bei der Bildung verschiedener Lagerstättentypen, und praktische Übungen zur Charakterisierung von Erzmineralen und erzführenden Gesteinsproben.
Der zweite Teil handelt von geologischen Prozessen, die für die sichere Lagerung von radioaktiven Abfällen in geologischen Endlagern entscheidend sind. Dabei werden insbesondere Transportprozesse und die Wechselwirkungen zwischen Wasser, Gestein und Schadstoffen betrachtet. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis dafür zu vermitteln, wie natürliche geologische Barrieren zur langfristigen Isolation von Schadstoffen beitragen können. Die Nachmittage bestehen aus praktischen Übungen mit endlagerrelevanten Gesteinen im Labor, einer Übung zum Modellieren von Transportpozessen, und einer eintägigen Exkursion zum Schacht Konrad oder Morsleben.
Die Modulleistung besteht aus einer Gesteinsbeschreibung mit Beschreibung des Lagerstätten- oder Endlagertyps und der relevanten Prozesse (ca. 6 Seiten).
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