Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Ecke-Oben
Logo der Universität Potsdam

„Bei uns, im Gulag“. Erinnerungskulturen in Osteuropa - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2017/18
Einrichtung Institut für Slavistik   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfristen 04.10.2017 - 20.11.2017

Belegung über PULS
04.10.2017 - 10.11.2017

Belegung über PULS
Gruppe 1:
     jetzt belegen / abmelden
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Do. 12:00 bis 14:00 wöchentlich 19.10.2017 bis 08.02.2018  1.22.0.37 Dr. phil. Schwartz 21.12.2017: Akademische Weihnachtsferien
28.12.2017: Akademische Weihnachtsferien
Kommentar

Die Deutung insbesondere der jüngeren Vergangenheit spielt in den Gegenwartskulturen Osteuropas bei politischen wie auch bei gesellschaftlichen Auseinandersetzungen eine zentrale Rolle. Insbesondere die Bewertung des Gulags und des Zweiten Weltkriegs, aber auch der Umgang mit der jahrzehntelang verschwiegenen jüdischen Geschichte und dem Holocaust sorgen im Zuge der Wieder- oder Neugewinnung nationalstaatlicher Souveränität für teils heftige Kontroversen. Nicht nur in Russland stehen auf den ersten Blick widersprüchliche Entwicklungen wie eine neue Kultur des Trauerns (die „Mauer der Trauer“ in Moskau für die Opfer der politischen Repression oder die Gedenkmärsche des „Unsterblichen Regiments“) und ein heroischer Siegeskult um den „Großen Vaterländischen Krieg“ nebeneinander. Auch in der Ukraine sorgt die Geschichtspolitik gerade angesichts des kriegerischen Konflikts mit Russland im Osten des Landes für anhaltende Verstörungen.

Diese Phänomene nimmt das Seminar zum Ausgangspunkt, um in systematischer und vergleichender Perspektive danach zu fragen, welche Rolle literarischen und filmischen, aber auch musealen und digitalen Repräsentationsformen in diesem Zusammenhang zukommt. Diese werden mit Hilfe zentraler Forschungsansätze zu Erinnerungskultur und Gedächtnisforschung (Halbwachs, Assmann, Nora, Hirsch, Oushakine u.a.) anhand von ausgewählten Beispielen aus der russischen, aber auch aus der ukrainischen und polnischen Gegenwartskultur analysiert.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20
2005 PULS-Team Universität Potsdam
Letzte Aktualisierung 17 Oct 2019 / Version 685f17f3
Anzahl aktueller Nutzer/-innen auf Node1: 172
Datenschutz Kontakt Impressum