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Foto: Matthias Friel

Aufstände und Revolten in Stadt, Hof und Kloster ( Hoch-und Spätmittelalter) - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2020
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 20.04.2020 - 10.05.2020   
Gruppe 1:
     Zur Zeit keine Belegung möglich
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Di 16:00 bis 18:00 wöchentlich 21.04.2020 bis 21.07.2020  1.09.2.13 Dr. Kleinjung  
Kurzkommentar

Online-Seminar, Beginn der gemeinsamen Arbeit ab 27. April,  Details s. Bemerkung.  Zu Inhalt s. Kommentar.

 

Kommentar

Die hochmittelalterliche Stadtgemeinde entstand aus "Verschwörungen" gegen die oftmals bischöflichen Stadtherren. Eine der wichtigsten Erscheinungsformen der mittelalterlichen Gesellschaft ist somit letztendlich aus Protestbewegungen hervorgegangen. Auch im weiteren Verlauf des Hoch- und Spätmittelatlers blieben die Fragen der bürgerlichen Freiheiten und des Stadtregiments umkämpft. Fast alle Konflikte liefen auf die Formel "Kampf um Partizipation" hinaus - Streit um Rechte, um die Gestaltung des Stadtregiments mit selbstgewählten Vertretern.
Aber auch Höfe und Klöster waren Schauplätze von Protest und Widerstand und zeigen ebenso wie die städtischen Aufstände das fluide Gefüge von Freiheiten, Ehre und Rang, das die Mitglieder einer mittelalterlichen gesellschaftlichen Gruppe verband. Unzufriedenheit und Partikularinteressen konnten sogar zu Widerstand gegen die königliche Gewalt bis hin zur Absetzungen von Herrschern führen. Im Spätmittelalter gab es zudem eine Reihe von Bauernaufständen gegen die feudal organisierte Obrigkeit. 

An ausgewählten Beispielen aus Deutschland und England sollen die Mechanismen der Konflikte untersucht werden. 

Literatur

Peter Blickle, Unruhen in der ständischen Gesellschaft 1300 - 1800 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 1), 3. und akutalisierte Aufl., München 2012.


Frank Rexroth, Tyrannen und Taugenichtse. Beobachtungen zur Ritualitat europäischer Königsabsetzungen im späten Mittelalter, in: Historische Zeitschrift Bd. 278 (2004) S. 27-54. (online verfügbar über HZ; jstor)

Bemerkung

ACHTUNG: Das Seminar wird online über moodle geführt.

Inhaltlich ist das Seminar durch Cluster strukturiert, denen Aufgaben- und Lernpakete zugeordnet sind.

Alle Teilnehmer*innen laden Ihre Beiträge selbst in moodle hoch. Verpflichtend ist die Bearbeitung der Aufgaben der thematischen Cluster bis zu einem festgesetzten Zeitpunkt. Aufgaben können sein: Diskussionbeiträge im thematischen Forum, Berbeitung von Aufgaben zu einem Text, Erstellen eines eigenen Fragekatalogs zur Text- oder Quellenbearbeitung - und Diskussion der Ergebnisse im Chat; Essays und kollegiales Feedback dazu. 

Dozentin ist wöchentlich per Chat erreichbar und bietet Sprechstunden über skype oder Telefon an.

Leistungsnachweis

Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten

unter der Bedingung, dass die Bibliotheken im Sommer/Herbst wieder zugänglich sind

Abgabetermin noch offen


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:
Vorlesungsverzeichnis
Philosophische Fakultät
Historisches Institut und Klassische Philologie
Geschichte
Bachelor Geschichte (Prüfungsversion ab WiSe 2015/16)
Erstfach
Wahlpflichtmodule
GES_BA_011 - Aufbaumodul Europäisches Mittelalter  - - - 1
Zweitfach
Wahlpflichtmodule
GES_BA_011 - Aufbaumodul Europäisches Mittelalter  - - - 2
Bachelor Lehramt Geschichte (Prüfungsversion ab WiSe 2013/14)
Pflichtmodule
GES_BA_020 - Aufbaumodul Alte Welt  - - - 3
Bachelor Lehramt Geschichte (Prüfungsversion ab WiSe 2011/12) und B2 Geschichte (General History) (Prüfungsversion ab SoSe 2011)
EM-AW - Ergänzungsmodul Alte Welt  - - - 4