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Modul: Experimental Toxicology


Das hier aufgeführte Modul basiert auf in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Potsdam veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen.
Verbindliche Regelungswirkung haben nur die veröffentlichten Ordnungen.


IEW-M2.2: Experimental Toxicology Anzahl der Leistungspunkte (LP):
15 LP
Modulart (Pflicht- oder Wahlpflichtmodul): Abhängig vom Studiengang (siehe unten)
Inhalte und Qualifikationsziele des Moduls:

Inhalte

  • Einführung in die Thematik der toxikologischen Testung und Teststrategien (einschließlich Testverfahren nach OECD)
  • Standardprüfverfahren für Arzneistoffe, Pestizide, Lebensmittelzusatzstoffe und andere chemische Substanzen
  • Testung auf akute und chronische Toxizität, grundlegende Aspekte
  • Spezielle Testverfahren und -strategien, insbesondere Testung auf Genotoxizität, Mutagenität, Kanzerogenität, Neuro- und Reproduktionstoxizität
  • Notwendigkeit gezielter Untersuchungen zur Organtoxizität
  • Stellenwert und Durchführung von in vitro Tests
  • Vertiefende Kenntnisse zum 3R-Prinzip und zu Alternativen zum Tierversuch
  • Modulierung, in silico Methoden in der Toxikologie
  • Einführung in die instrumentelle Analytik: chromatographische Techniken, Massenspektrometrie, Spektroskopie
  • Molekularbiologische Techniken und Omicstechnologien
  • Strategien zur Testung von Mischungstoxizitäten

 

Qualifikationsziele

  • Die Studierenden verfügen über ein fundiertes theoretisches Wissen zu toxikologischen Teststrategien und dem 3R Prinzip.
  • Die Studierenden verfügen über grundlegende Kompetenzen toxikologische Studien im Rahmen einer Stoffzulassung und/oder Risikobewertung zu planen, durchzuführen und zu beurteilen.
  • Die Studierenden kennen instrumentell analytische Techniken und können analytische Daten bezüglich ihrer Verlässlichkeit und Aussagekraft beurteilen.
  • Die Studierenden verfügen über fundierte praktische Kenntnisse in der in vitro Testung, einschließlich verschiedener zelltoxikologischer Endpunkte. Im praktischen Teil ist die Arbeit in Kleingruppen (2-3 Studierende pro Kleingruppe) wegen Arbeitsschutz/Gefahrstoff-Bestimmungen erforderlich.
  • Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Modellsystemen (aufbauend auf Modul M1.4).
Modul(teil)prüfung (Anzahl, Form, Umfang, Arbeitsaufwand in LP):

Mündliche Prüfung, 20 Minuten

Selbstlernzeit (in Zeitstunden (h)): 315

Veranstaltungen
(Lehrformen)
Kontaktzeit
(in SWS)
Prüfungsnebenleistungen
(Anzahl, Form, Umfang)
Lehrveranstaltungsbegleitende Modul(teil)prüfung
(Anzahl, Form, Umfang)
Für den Abschluss des Moduls Für die Zulassung zur Modulprüfung
Teststrategien (Vorlesung) 4 - - -
Bioanalytik, Rückstands- und Kontaminantenanalytik (Vorlesung) 2 - - -
Praktikum (3 Wochen) (Praktikum) Betreuung: 45 h -

Protokoll (ca. 20 Seiten)

-

Häufigkeit des Angebots:

SoSe

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Erfolgreicher Abschluss von M1.1

Anbietende Lehreinheit(en): Ernährungswissenschaft
Zuordnung zu Studiengängen Modulart
Master of Science Toxicology WiSe 2016/17 Pflichtmodul
Fakultätskatalog Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät WiSe 2016/17 Abhängig vom Studiengang