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Foto: Matthias Friel

Modul: Prozesse des globalen Wandels


Das hier aufgeführte Modul basiert auf in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Potsdam veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen.
Verbindliche Regelungswirkung haben nur die veröffentlichten Ordnungen.


GEE-M-V11: Prozesse des globalen Wandels Anzahl der Leistungspunkte (LP):
6 LP
Modulart (Pflicht- oder Wahlpflichtmodul): Abhängig vom Studiengang (siehe unten)
Inhalte und Qualifikationsziele des Moduls:

Inhalte

Globale Modellierungsansätze zu Vegetationsdynamik, Atmosphäre und Ozean, Landnutzung und Energiesystemen, Wasserkreisläufen, Vegetationsdynamik, Landnutzung und deren Rückkopplungen, Beeinflussung globaler Kreisläufe durch den Menschen, Modellparametrisierung und -diskretisierung

 

Qualifikationsziele

1. Fachkompetenzen

Die Studierenden...

  • beherrschen die Grundlagen globaler Modellierungsansätze in Landoberflächenmodellen, Biosphärenmodellen und Landnutzungsmodellen und verstehen, wie man Teilsysteme des Erdsystems und deren Wechselwirkungen analysiert,
  • vertiefen damit ihr Prozessverständnis und erlernen Methoden der makroskaligen Modellbildung,
  • kennen die wichtigsten Prozesse des Globalen Wandels und können Rückkopplungsmechanismen (positive, negative) identifizieren wie Klima-Kohlenstoffrückkopplungen, Stoff- und Energietransfer zwischen Erdsystemkomponenten und erwerben Kenntnisse im Fachgebiet der globalen (terrestrischen und marinen) Biosphären- und Landoberflächenmodellierung,
  • können im Rahmen des Fachgebietes wissenschaftliche Ansätze und Ergebnisse mit Fachwissen hinterfragen und beurteilen.

 

2. Methodenkompetenzen

Die Studierenden...

  • können eigene Fragestellungen in der Erdsystemanalyse entwickeln und mithilfe von konzeptionellen Modellen Lösungsansätze entwickeln,
  • wissen, wie wissenschaftliche Theorien und Modelle in der Erdsystemanalyse entwickelt werden und können begründete Anpassungen von Methoden vorschlagen,
  • können Abstraktionen in Modellen erfassen und Systemschemata erarbeiten,
  • verfügen über erste Grundlagen der Programmierung (scriptbasierte Programmiersprachen wie z.B. R oder Matlab, oder andere Programmiersprachen wie C oder Fortran),
  • lernen, wissenschaftliche Publikationen in englischer Sprache zu finden, zu verstehen und zu hinterfragen, und diese in den aktuellen Stand der Forschung einzuordnen.

 

3. Handlungskompetenzen

Die Studierenden...

  • können einen wissenschaftlichen Standpunkt schriftlich darlegen und in einen erdsystemaren Kontext einordnen,
  • können ihre Arbeit vor der Seminaröffentlichkeit mit Hilfe geeigneter Präsentationsmedien vorstellen, die Diskussion anleiten und Standpunkte wissenschaftlich hinterfragen und verteidigen,
  • sind in der Lage, im Team zusammen zu arbeiten und gemeinsam eine Fragestellung zu bearbeiten,
  • können selbständig Modellergebnisse auswerten und graphisch darstellen und inhaltlich beurteilen,
  • können Forschungsfragen stellen, Lösungsansätze entwickeln und die Ergebnisse in den Gesamtkontext einordnen.
Modul(teil)prüfung (Anzahl, Form, Umfang, Arbeitsaufwand in LP):

Mündliche Prüfung, 20 Minuten

Selbstlernzeit (in Zeitstunden (h)): 120

Veranstaltungen
(Lehrformen)
Kontaktzeit
(in SWS)
Prüfungsnebenleistungen
(Anzahl, Form, Umfang)
Lehrveranstaltungsbegleitende Modul(teil)prüfung
(Anzahl, Form, Umfang)
Für den Abschluss des Moduls Für die Zulassung zur Modulprüfung
Modellierung erdsystemarer Prozesse (Vorlesung) 2 - - -
Modellierung erdsystemarer Prozesse und deren praktische Umsetzung (Blockseminar) (Seminar) 2

Vortrag zu Fachmodulen und zu Analyseergebnissen

- -

Häufigkeit des Angebots:

SoSe (mindestens alle vier Semester)

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Empfohlen: grundlegende Kenntnisse zum Globalen Wandel analog GEE-TV3 „Globaler Wandel“ im BSc Geoökologie

Anbietende Lehreinheit: Geoökologie
Zuordnung zu Studiengängen Modulart
Master of Science Geoökologie WiSe 2016/17 Wahlpflichtmodul
Master of Science Geoökologie WiSe 2021/22 Wahlpflichtmodul