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Foto: Matthias Friel

Modul: Pflanzliche Zellbiologie


Das hier aufgeführte Modul basiert auf in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Potsdam veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen.
Verbindliche Regelungswirkung haben nur die veröffentlichten Ordnungen.


BIO-AM3.12: Pflanzliche Zellbiologie Anzahl der Leistungspunkte (LP):
6 LP
Modulart (Pflicht- oder Wahlpflichtmodul): Abhängig vom Studiengang (siehe unten)
Inhalte und Qualifikationsziele des Moduls:

Inhalte

Das Modul dient der Vertiefung im Bereich der pflanzlichen Zellbiologie.

 

Qualifikationsziele

1. Fachkompetenzen

Das Modul vermittelt vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der pflanzlichen Zellbiologie und soll die Studierenden an die wissenschaftliche Denkweise und experimentelle Vorgehensweise zentraler Methoden heranführen. Der theoretische Teil vermittelt aktuelle Forschungsergebnisse und Methoden der zellbiologischen Untersuchung des Wachstums und der Entwicklung von Pflanzen. Schwerpunkte liegen auf der Zellteilung, der Zellstreckung, dem Vesikeltransport, der Ausbildung von Zell- und Gewebepolarität, der Musterbildung, der zellulären und subzellulären Funktionen pflanzlicher Hormone, deren Transport, sowie der Kontrolle und der Organisation des Cytoskeletts.

 

2. Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • erlernen moderne Methoden im Bereich der pflanzlichen Zellbiologie
  • erlernen Selbstorganisation und manuelle Fertigkeiten für die Laborpraxis
  • können für die Lösung aktueller Problemstellungen aus den o. g.    Fachgebieten geeignete Konzepte vorschlagen
  • erlernen den Umgang mit englischsprachigen Fachartikeln
  • erlernen die Präsentation und Diskussion wissenschaftlicher Sachverhalte.

 

Im Praktikum werden zellbiologische und physiologische Untersuchungen der Zellteilung, des Zellwachstums, der Zellpolarität und der Musterbildung durchgeführt. Die erlernten Methoden beinhalten z.B. den Nachweis fluoreszierender Proteine mit konfokaler Mikroskopie, die Lebendbeobachtung von Cytoskelettelementen, der Zellteilung und Zellpolaritätsbildung. Die Wechselwirkung der detektierten Proteine wird mit molekularbiologischen oder biochemischen Methoden untersucht und durch zellbiologische Untersuchungen an Doppelmutanten in vivo verifiziert.

 

3. Soziale Kompetenzen

Interaktion und Kooperation in der Praktikumsgruppe (Teamfähigkeit)

Modul(teil)prüfung (Anzahl, Form, Umfang, Arbeitsaufwand in LP):

Mündliche Prüfung, 30 Minuten

Selbstlernzeit (in Zeitstunden (h)): 40

Veranstaltungen
(Lehrformen)
Kontaktzeit
(in SWS)
Prüfungsnebenleistungen
(Anzahl, Form, Umfang)
Lehrveranstaltungsbegleitende Modul(teil)prüfung
(Anzahl, Form, Umfang)
Für den Abschluss des Moduls Für die Zulassung zur Modulprüfung
Vorlesung (Vorlesung) 2 - - -
Seminar (Seminar) 2

Vortrag (20-25 Min.)

- -
Praktikum (2 Wochen) (Praktikum) Betreuung: 30 h

Protokoll (ca. 20 Seiten)

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Praktikum (4 Wochen) (Praktikum) Betreuung: 60 h

Protokoll (ca. 20 Seiten)

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Es ist entweder eine Vorlesung mit einem Seminar oder einem zweiwöchigem Praktikum zu belegen - oder ein vierwöchiges Praktikum.


Häufigkeit des Angebots:

WiSe (evtl. auch SoSe bei Nachfrage), Praktikum im Zwischensemester

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Empfohlen werden Grundkenntnisse der Physiologie (BIO-BM1.13 Physiologie) oder der Zellbiologie (BIO-AM2.14 Biotechnologie / Immunologie / Zellbiologie oder BIO-AM3.14: Zellbiologie).

Anbietende Lehreinheit: Biologie / Biochemie
Zuordnung zu Studiengängen Modulart
Bachelor of Science Biowissenschaften WiSe 2017/18 Wahlpflichtmodul