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Foto: Matthias Friel

Modul: Basismodul Christentum


Das hier aufgeführte Modul basiert auf in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Potsdam veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen.
Verbindliche Regelungswirkung haben nur die veröffentlichten Ordnungen.


REL_BA_003: Basismodul Christentum Anzahl der Leistungspunkte (LP):
9 LP
Modulart (Pflicht- oder Wahlpflichtmodul): Abhängig vom Studiengang (siehe unten)
Inhalte und Qualifikationsziele des Moduls:

Inhalte

Das Modul vermittelt Kenntnisse über grundlegende Inhalte des Christentums in Quellentexten. Hierbei werden sowohl die Einheit als auch die Vielfalt unterschiedlicher christlicher Gruppen thematisiert. Durch die Interpretation und religionswissenschaftliche Einordnung des Neuen Testaments werden grundlegende Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens sowie der mündlichen und schriftlichen Darstellung eingeübt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Darstellung der bleibenden Differenz von hochtheologischen Formen und faktisch gelebten Glaubensvollzügen. Die großen Gestalten und Ereignisse der Christentumsgeschichte werden in ihren Epochen kontextualisiert, wobei ein besonderes Augenmerk auf Umbrüche (Hellenisierung, Spaltungen, Gegen-/Reformation, Aufklärung, Mission/Globalisierung) gelegt wird. Über Vergleiche zwischen verschiedenen Gruppen (Kirchen, Konfessionen, Bewegungen) und über historische Längsschnitte anhand eines Motivs werden synchrone und diachrone Zusammenhänge gebildet.

 

Qualifikationsziele

Die Studierenden kennen die Grundbegriffe des Christentums, wesentliche Ereignisse in ihrer historischen Entwicklung und die Unterschiede verschiedener Gruppen, wie zum Beispiel Hebräern und Griechen im Neuen Testament, der Konfessionen oder der unterschiedlichen zeitgenössischen christlichen Religionsgemeinschaften.

Die Studierenden wissen um die Inhalte der zentralen Texte des 1. und 2. Jahrhunderts. Sie erschließen die Gründe für die Grenzziehungen des entstehenden Kanons und verstehen die Probleme, auf die er antwortet. Sie können die Gattungen der frühchristlichen Texte unterscheiden und vermögen, verschiedene Methoden der Exegese anzuwenden. Sie beziehen die Texte auf ihre sozialgeschichtlichen Situationen und auf die drängenden theologischen Probleme im antiken Christentum.

Modul(teil)prüfungen (Anzahl, Form, Umfang, Arbeitsaufwand in LP):

Eine Prüfung der folgenden Formen:

Schriftliche Hausarbeit, im Umfang von ca. 20.000 Zeichen mit Leerzeichen (ca. 10 S.), 3 LP

Mündliche Prüfung, 3 LP


Veranstaltungen
(Lehrformen)
Kontaktzeit
(in SWS)
Prüfungsnebenleistungen
(Anzahl, Form, Umfang)
Lehrveranstaltungsbegleitende Modul(teil)prüfung
(Anzahl, Form, Umfang)
Arbeitsaufwand gesamt
(in LP)
Für den Abschluss des Moduls Für die Zulassung zur Modulprüfung
Vorlesung (Vorlesung) 2

Testat

- - 3
Einführung in die christliche Traditionsliteratur (Seminar) 2

Testat

- - 3

Häufigkeit des Angebots:

Vorlesung: WiSe;

Seminar: jedes Semester

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul:

Keine

Anbietende Lehreinheit: Religionswissenschaft / Jüdische Studien
Zuordnung zu Studiengängen Modulart
Zwei-Fach-Bachelor Religionswissenschaft WiSe 2017/18 Pflichtmodul [Erstfach]
Pflichtmodul [Zweitfach]