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Foto: Matthias Friel

Modul: Georisiken


Das hier aufgeführte Modul basiert auf in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Potsdam veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen.
Verbindliche Regelungswirkung haben nur die veröffentlichten Ordnungen.


GEE-TV2: Georisiken Anzahl der Leistungspunkte (LP):
6 LP
Modulart (Pflicht- oder Wahlpflichtmodul): Abhängig vom Studiengang (siehe unten)
Inhalte und Qualifikationsziele des Moduls:

Inhalte

Vorlesung „Einführung in die Risikoanalyse und das Risikomanagement“: Die Vorlesung führt in Begriffe der Risikoforschung, Ansätze zur Quantifizierung von Georisiken und verschiedene Vorsorgekonzepte ein. Ziel ist die Vermittlung und Diskussion der grundlegenden Aspekte der Analyse und des Umgangs mit Georisiken: Bedeutung von Georisiken; natürliche Prozesse und Auswirkungen von Naturgefahren auf Mensch und Umwelt; Kreislauf des Risikomanagements; Gefährdungsanalyse und Bemessung von Schutzanlagen; Einführung in die Risikovorsorge wie Flächen-, Bau-, Verhaltens- und Informationsvorsorge, Risikotransfersysteme; Risikobewertung, -wahrnehmung und -kommunikation.

Seminar „Hochwasserrisiko“: Ziel ist die Diskussion von Zusammenhängen über die Entstehung und Auswirkungen von Hochwasserereignissen, über Veränderungen des Hochwasserrisikos durch Klimawandel und Eingriffe in Flusslandschaften sowie über Ansätze des Hochwasserrisikomanagements.

 

Qualifikationsziele

1. Fachkompetenzen

Die Studierenden sind sich der Bedeutung von Georisiken sowie der Komplexität der Ursachen, die zu katastrophalen Auswirkungen führen, bewusst. Sie haben einen Überblick über die verschiedenen Georisiken (Erdbeben, Tsunami, Hochwasser, Sturm etc.) und einen vertieften Einblick in das Georisiko Hochwasser. Die Studierenden beherrschen wichtige Begriffe der Risikoforschung und verfügen über grundlegende Kenntnisse zur Risikoanalyse und zur Risikoreduktion, z.B. durch Frühwarnsysteme, Flächen- und Bauvorsorge sowie technische Schutzsysteme. Außerdem kennen sie verschiedene Risikotransfersysteme. Die Studierenden erkennen die Bedeutung der interdisziplinären Analyse von Georisiken und der interdisziplinären Diskussion zur Vorsorge und Bewältigung von Naturgefahren.

 

2. Methodenkompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Texte systematisch aufzuarbeiten und ihre Arbeit vor einer Seminaröffentlichkeit mit Hilfe geeigneter Präsentationsmedien vorzustellen und zu verteidigen. Die Studierenden sind in der Lage, verschiedene fachliche Positionen zu identifizieren und zu diskutieren. Die Studierenden können ihren Standpunkt schriftlich darstellen.

 

3. Handlungskompetenzen

Die Studierenden können einzeln und im Team zielorientiert arbeiten und können fachliche Inhalte mündlich und schriftlich präsentieren und verteidigen. Die Studierenden kennen Einsatzbereiche und Grenzen verschiedener Vorsorgekonzepte und können Lösungsansätze zur Risikoreduktion erarbeiten und kritisch beleuchten.

Modul(teil)prüfung (Anzahl, Form, Umfang, Arbeitsaufwand in LP):

Referat, (30 Minuten) inkl. schriftlicher Ausarbeitung (10 Seiten) zum Seminar

Selbstlernzeit (in Zeitstunden (h)): 120

Veranstaltungen
(Lehrformen)
Kontaktzeit
(in SWS)
Prüfungsnebenleistungen
(Anzahl, Form, Umfang)
Lehrveranstaltungsbegleitende Modul(teil)prüfung
(Anzahl, Form, Umfang)
Für den Abschluss des Moduls Für die Zulassung zur Modulprüfung
Hochwasserrisiko (Seminar) 2 - - -
Einführung in der Risikoanalyse und das Risikomanagement (Vorlesung) 2

Hausaufgaben (80 %)

- -

Häufigkeit des Angebots:

V: WiSe
S: SoSe

(mind. alle drei Jahre)

Voraussetzung für die Teilnahme am Modul: keine
Anbietende Lehreinheit: Geoökologie
Zuordnung zu Studiengängen Modulart
Bachelor of Science Geoökologie WiSe 2016/17 Wahlpflichtmodul