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Foto: Matthias Friel

"Die mühsamen Fortschritte der Schulreform“ (H. G. Herrlitz) von der Aufklärung bis zur Gegenwart: Zäsuren - Projekte - Praxen - Einzelansicht

Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2023/24
Einrichtung Department Erziehungswissenschaft - Erziehungswissenschaft   Sprache deutsch
Belegungsfrist 02.10.2023 - 10.11.2023

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
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Vorlesung Fr 10:00 bis 12:00 wöchentlich 20.10.2023 bis 09.02.2024  2.10.0.26 Prof. Dr. Tosch 29.12.2023: Akademische Weihnachtsferien
05.01.2024: Akademische Weihnachtsferien
Einzeltermine:
  • 20.10.2023
  • 27.10.2023
  • 03.11.2023
  • 10.11.2023
  • 17.11.2023
  • 24.11.2023
  • 01.12.2023
  • 08.12.2023
  • 15.12.2023
  • 22.12.2023
  • 12.01.2024
  • 19.01.2024
  • 26.01.2024
  • 02.02.2024
  • 09.02.2024
Kommentar

In der Vorlesung wird ein Überblick über bedeutende Zäsuren des Schulreformprozesses von der Aufklärung bis zur Gegenwart gegeben.
Einleitend werden mit Rousseaus „Emile” permanente Fragen und Spannungsfelder an die Pädagogik formuliert. Auf der Basis von W. von Humboldts Konzept allgemeiner Menschenbildung wird die Idee des neuhumanistisch geprägten Gymnasiums vorgestellt und mit F.A.W. Diesterweg die Hebung der Volksschullehrerbildung (Lehrerseminare) im 19. Jahrhundert thematisiert. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rücken zentrale institutionelle Zäsuren höherer Bildung für Jungen und Mädchen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmungen in den Mittelpunkt. Reformorientierte Fallbeispiele bilden die Folie, das Verhältnis von Schulreform und Reformpädagogik zu spiegeln.
Nach dem Zweiten Weltkrieg werden ausgewählte schulische Entwicklungen bzw. didaktische Impulse und Praxen im Kontext des gesellschaftlichen Wandels in Ost und West vorgestellt sowie jüngste Reformtendenzen und Projekte seit der Wiedervereinigung analysiert.
Die Vorlesung will ein Diskussionsangebot sein, ausgewählte Zäsuren im längerfristigen Schulreformprozess historisch konkret einzuordnen und in ihrer Reichweite zu vermessen. Sie ermöglicht, aktuelle bildungswissenschaftliche Fragen – historisch abgesicherter – zu reflektieren.

Literatur
  • Barz, H. (Hrsg.): Handbuch Bildungsreform und Reformpädagogik. Wiesbaden 2018.
  • Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte. Bd. III (1800-1870). Hrsg. v. K.-E. Jeismann; Bd. IV (1870-1918). Hrsg. v. Chr. Berg; Bd. V (1918-1945). Hrsg. v. D. Langewiesche u. H.-E. Tenorth; Bd. VI (1945 bis zur Gegenwart). Hrsg. v. Chr. Führ u. C.-L. Furck. 2 Teilbde. München 1987/1991/1989/1998.
  • Herrlitz, H.-G.; Hopf, W.; Titze, H.: Deutsche Schulgeschichte. Eine Einführung. Mit einem Kapitel über die DDR von E. Cloer. Weinheim/München 1993.
  • Herrlitz, H.-G.: Die mühsamen Fortschritte der Schulreform. Thesen zur Interpretation der deutschen Schulgeschichte. In: Ders.: Auf dem Weg zur Historischen Bildungsforschung. Weinheim/München 2001, S. 125-138.
Leistungsnachweis

Klausur: 2 LP (Master Bildungswissenschaft Prüfungsversion 2019/20) 3 LP (Master Lehrämter Bildungswissenschaften)


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024