Der Neoinstitutionalismus gehört derzeit zu den prominentesten und beliebtesten Theorien zur Erforschung des Verhältnisses von Organisation und Gesellschaft und der Organisationen selbst.
Das Seminar bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen der Theorie, den prominentesten Autoren und ihren Texten, sowie deren Kritik und Weiterentwicklung auseinanderzusetzen.
Im ersten Teil des Seminars werden die Grundlagen gelegt, da geht es um die Schlüsselkonzepte Organisation und Institution, sowie um die klassischen Texte des Neoinstitionalismus.
Im zweiten Teil werden spezielle Themen anhand aktueller Texte und Themen behandet, so etwa:
- die Diskussion um Entkopplung und Heuchelei
- institutional work,
- institutional entrepreneurship
- institutional pluralism
- Standardisierung und Standards
- Diversity und Neoinstitionalismus.
Zu jedem der Themen gibt es mindestens einen Text zu einer empirischen Studie, dabei geht es um ganz unterschiedliche Themen mit sehr unterschiedlchem Abstraktionsgrad: Klimawandel, Globalisierung und Ausbeutung, Innovationen , Gesundheitssystem, Fairtrade. Diversity Programme, der Kollaps einer Partei ....
Ziel ist es auch, zu verstehen, wie eine gute Studie, die diese Theorie nutzt, aussehen kann.
Seminaranforderungen:
- Lektüre der Texte und regelmäßige Teilnahme
- Vorbereitung von Fragen/ Diskussionspunkten für eine Sitzung,
- Vorstellung von Zusatzliteratur für eine andere Sitzung
Anforderungen der Modulprüfung:
- Abgabe eines Sechszeilers zur Hausarbeit möglichst 3 Tage vor der letzten Sitzung
- Abgabe einer Hausarbeit im Umfang von ca. 15 Seiten, per Moodle • einzureichen bis eine Woche vor Beginn des neuen Semesters
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