Das Seminar vermittelt Fachkenntnisse im Bereich der queeren Kunst- und Bildwissenschaft, insbesondere zur Geschichte queerer Bildarchive. Im Zentrum steht die Erforschung von Bildmaterialien aus Nachlässen in ausgewählten Institutionen sowie Sonderbeständen unmittelbar in den Archiven. Die Materialien reichen von Zeitschriften mit reproduzierten Fotografien über Foto-Alben bis hin zu Plakaten, Flyern und sonstigen Ephemera, Videoaufzeichnungen und bildender Kunst. Die praxisorientierte Forschung bildet einen essentiellen Bestandteil des Seminars, da es sich um weitgehend unerforschte und in den Queer Studies kaum beachtete Bestände handelt. Die studentische Grundlagenforschung mit den Archivalien soll dazu befähigen, mit komplexen, teils fragilen und häufig historisch dekontextualisierten Bildkonvoluten zu arbeiten, diese zu analysieren und in geeigneter Form, etwa als Lecture-Performance, Blog-Beitrag, Collage, Radio-Feature bzw. Podcast, Videoarbeit u.v.a.m., für ein interessiertes Publikum aufzubereiten.
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