Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 

Foto: Matthias Friel

Einführung in die Religionstheorie - Einzelansicht

Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2019
Einrichtung Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 01.04.2019 - 10.05.2019

Belegung über PULS
Gruppe 1:
     jetzt belegen / abmelden
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine ausblenden
Vorlesung Mi 10:00 bis 12:00 wöchentlich 10.04.2019 bis 17.07.2019  1.09.1.14 Prof. Dr. Hafner  
Einzeltermine:
  • 10.04.2019
  • 17.04.2019
  • 24.04.2019
  • 08.05.2019
  • 15.05.2019
  • 22.05.2019
  • 29.05.2019
  • 05.06.2019
  • 12.06.2019
  • 19.06.2019
  • 26.06.2019
  • 03.07.2019
  • 10.07.2019
  • 17.07.2019
Kommentar Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Religionswissenschaft ist keine Disziplin, sondern ein Spektrum verschiedenster Zugangsweisen zu Gegenständen, die der jeweilige Wissenschaftler für religiös hält. Die Religionsphilosophie richtet auf den Begriff, die Religionssoziologie auf religiöse Organisationen, die Komparatistik auf religiöse Texte und Rituale, die Religionspsychologie auf religiöse Gefühle. In 13 Vorlesungen werden maßgebliche Vertreter ihrer Disziplin mit Person und Werk vorgestellt: Nikolaus von Kues für frühneuzeitliche Theologie, Hume und Kant für Aufklärungsphilosophie, Schleiermacher für protestantische Subjekttheologie, Max Müller für vergleichende Philologie, Rudolph Otto und Mircea Eliade für Religionsphänomenologie, William James für Religionspsychologie, A.N. Whitehead für Prozessphilosophie, Max Weber für frühe Religionssoziologie, J.Z. Smith für Dekonstruktivismus, John Hick für pluralistische Religionstheologie, Niklas Luhmann für Systemtheorie, Pascal Boyer für Anthropologie, Peter Sloterdijk für Kulturtheorie. Diese Zugänge sind so unterschiedlich, dass fraglich ist, ob sie Aspekte desselben sind oder ob nicht jeder seinen eigenen Gegenstand formt.
Literatur Michaels, A.: Klassiker der Religionswissenschaft, München (2. Auflage) 2004 (kurze Portraits von Leben und Werk) Drehsen, V. u.a. (Hg.): Kompendium Religionstheorie, München 2005 (kurze Portraits, eher religionssoziologischer Denker) Tworuschka, U.: Religionswissenschaft. Wegbereiter und Klassiker, UTB 2011 (bringt auch vergessene Denker wieder zu Gehör).
Mit diesen drei Vorstellungsbänden gewinnen Sie einen sehr guten Überblick. Wer sich für die Methodiken genauer interessiert, schlage nach in:
Waardenburg, J. (Hg.): Classical Approaches to the Study of Religion, Berlin/New York 1973 Antes, P./Geertz, A./Warne R. (Hg.): New Approaches to the Study of Religion, Berlin/New York 2008 (Aufsatzsammlung unterschiedlichster Autoren) Stausberg, M. (Hg.): Contemporary Theories of Religion: A Critical Companion, London/New York 2009 (sehr gute und sehr kritische Darstellungen der jüngsten Entwürfe).

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: SoSe 2024