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Foto: Matthias Friel

Rassismus und Antisemitismus in der deutschsprachigen Philosophie - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2022/23
Einrichtung Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft   Sprache deutsch
Belegungsfrist 04.10.2022 - 10.11.2022

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Fr 12:00 bis 14:00 wöchentlich 21.10.2022 bis 10.02.2023  1.09.2.04 Prof. Dr. Schulte 23.12.2022: Akademische Weihnachtsferien
30.12.2022: Akademische Weihnachtsferien
Einzeltermine:
  • 21.10.2022
  • 28.10.2022
  • 04.11.2022
  • 11.11.2022
  • 18.11.2022
  • 25.11.2022
  • 02.12.2022
  • 09.12.2022
  • 16.12.2022
  • 06.01.2023
  • 13.01.2023
  • 20.01.2023
  • 27.01.2023
  • 03.02.2023
  • 10.02.2023
Kommentar

Moderne Philosophie ist ihrem Anspruch nach universalistisch. Sie beruft sich auf die Gleichheit aller Menschen und fordert, jedenfalls meistens, gleiche Menschenrechte für alle. Dennoch finden sich bei namhaften deutschsprachigen Philosoph*innen der Moderne Textpassagen und Überlegungen, die offen rassistisch und antisemitisch formuliert sind und hinter den universalistischen Anspruch moderner Philosophie zurückfallen. Das Seminar wird Rassismus und Antisemitismus in Texten deutschsprachiger Philosoph*innen kritisch analysieren. Gelesen werden u.a. Texte von Kant, Herder, Fichte, Hegel, Nietzsche, Adorno und Hannah Arendt.

Literatur

Tupoka Ogette: exit RACISM, Münster 2021, S. 33-44 u.59-65; Wulf D. Hund: Wie die Deutschen weiß wurden. Kleine (Heimat)Geschichte des Rassismus, Stuttgart 2017; Julia Bernstein: Antisemitismus an Schulen in Deutschland, Weinheim 2020, S. 36-72.

Die philosophischen Texte von Kant, Herder, Fichte, Hegel, Nietzsche, Adorno und Hannah Arendt werden digitalisiert zur Verfügung gestellt.

Leistungsnachweis

Regelmäßige Lektüre, Mitdenken, Mitdiskutieren. Jede*r Studierende schreibt zu jedem der im Kurs studierten Texte nach der jeweiligen Sitzung, spätestens jedoch bis zum Semesterende eine selbst verfaßte 1-2seitige Zusammenfassung (bis 3000 Zeichen), die nach Kursende und spätestens bis zum Ende des Semsters überarbeitet und gesammelt als Arbeitsjournal abzugeben ist. In der Summe dokumentieren diese eigenen Zusammenfassungen aller Texte das im Kurs durch Lektüre, Analyse, Kritik und Diskussionen erworbene Wissen.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: WiSe 2023/24