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Foto: Matthias Friel

Männlichkeit: Hegemonial, Marginalisiert, ganz natürlich? Dimensionen der Strukturkategorie Geschlecht - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 424911
SWS 2 Semester WiSe 2023/24
Einrichtung Sozialwissenschaften   Sprache deutsch
Belegungsfrist 02.10.2023 - 10.11.2023

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Mo 10:00 bis 12:00 wöchentlich 16.10.2023 bis 05.02.2024  3.06.S23 Dr. phil. Voigt 25.12.2023: 1. Weihnachtstag
01.01.2024: Neujahr
Kommentar

Männlichkeit stellt sich sowohl relational zu Weiblichkeit her, als auch zwischen unterschiedlichen Formen von Männlichkeit und „die eine Männlichkeit” gibt es nicht. Ausgehend von Connells Thesen zu hegemonialen, untergeordneten, komplizenhaften und marginalisierten Männlichkeiten wurden viele Untersuchungen und theoretische Überlegungen angestellt, wie diese Seite der Geschlechterverhältnisse adäquat zu fassen sei.

Im Seminar werden Bourdieus Ausführungen zur „männlichen Herrschaft” diskutiert werden, Grundlagen von Connells Hegemonialer Männlichkeit und weiteren Formen von Männlichkeiten genauso bearbeitet, wie neuere Forschungsergebnisse aus der kritischen Männlichkeitsforschung.

Es wird erwartet, dass die ersten drei genannten Kapitel von Connell zu Beginn des Seminars, bis spätestens zur zweiten Sitzung, gelesen worden sind. Die weiteren Texte werden etwa in der genannten Reihenfolge gelesen, aktuelle Literatur folgt im Seminarplan in der ersten Sitzung. Die erste Sitzung ist am 23.10.2023

Detaillierter Lektüreauftrag bis zur zweiten Sitzung: Extrahieren Sie jeweils fünf zentrale Begriffe aus jedem der drei Kapitel und fassen Sie eines der drei Kapitel Ihrer Wahl auf einer halben Din-A-4 Seite zusammen. Bringen Sie diese Zusammenfassung und die Begriffe zur zweiten Sitzung ausgedruckt mit.

Wir lesen und diskutieren Texte, die grundsätzliche Bereitschaft lange und auch komplizierte Texte zu bearbeiten, sollte bei den Teilnehmenden vorhanden sein, ebenso die Bereitschaft, Referate zu halten und in Klein- und Großgruppen mit zu arbeiten. Die angebotene Modulabschlussprüfung wird eine mündliche Prüfung sein.

 

Literatur

Connell, Robert W.: Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Wiesbaden. 3. Auflage. 2006. Daraus: Kapitel 3 Die soziale Organisation von Männlichkeit, Kapitel 6 Ein sehr normaler Schwuler und Kapitel 7. Männer von Vernunft.

 

Bourdieu, Pierre (1997): Männliche Herrschaft. In: Irene Dölling/ Beate Krais (Hrsg.), Ein alltägliches Spiel. Geschlechterkonstruktion in der sozialen Praxis. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S. 153–217.

Degele, Nina: Männlichkeit queeren. In: Bauer, Robin; Hoenes, Josch; Woltersdorff, Volker: Unbeschreiblich männlich. Heteronormativitätskritische Perspektiven. Hamburg 2007. S. 29-42.

Halberstam, Judith: Female Masculinity. London 1998. S. 1-43.

hooks, bell: We real cool. Black men and masculinities. New York 2004.

Kraß, Andreas: Der heteronormative Mythos. Homosexualität, Homophobie und homosoziales Begehren. In: Bereswill, Mechthild; Meuser, Michael; Scholz, Sylka (Hg.): Dimension der Kategorie Geschlecht. Der Fall Männlichkeit. 2. Auflage Münster. 2009. (1. Auflage: 2007). S. 136-151.

Meuser, Michael; Scholz, Sylka: Krise oder Strukturwandel hegemonialer Männlichkeit? In: Bereswill, Mechthild; Neuber, Anke (Hg.): In der Krise? Männlichkeiten im 21. Jahrhundert. Münster 2011. S. 56-79.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024