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Das Ende der Zeitzeugenschaft? Förderung eines kritisch-reflektierten Umgangs mit (digitalen) ZeitzeugInnen - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2024/25
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Belegungsfrist 01.10.2024 - 10.11.2024

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Do 14:00 bis 16:00 wöchentlich 17.10.2024 bis 06.02.2025  1.12.0.14 Gausche 26.12.2024: 2. Weihnachtstag
02.01.2025: Akademische Weihnachtsferien
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Kommentar

Das Verschwinden der letzten ZeitzeugInnen, die uns noch von dem nationalsozialistischen Regime erzählen können, erfordert die Suche nach neuen Formen, die die  „Authentizitätserwartungen“ und „Verlebendigung“ von historischen Ereignissen und Erinnerungen erfüllen. Diese emotionalisierenden Geschichten der ZeitzeugInnen und ihre subjektive Wahrnehmung historischer Ereignisse galten in den letzten Jahrzehnten in der zeitgeschichtlichen Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit als Instanz von Authentizität und Glaubwürdigkeit (Blaschitz/Buchner, 2018, S. 37). Nun ist es wichtig herauszufinden wie Medien, bspw. Virtual und Augmented Reality, Graphic Novels, und Dokus in der Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit eingesetzt werden können, um die letzten Zeitzeugnisse zu erfassen und technisch so zu bearbeiten, dass sie auch nach dem Verschwinden der ZeitzeugInnen lang nutzbar sind.

Inhaltlicher Schwerpunkt wird die Nutzung und Analyse von verschiedenen ZeitzeugInnen-Anwendungen sein. Dabei werden ihr Mehrwert und die Risiken der verschiedenen Medien und deren Eignung für den Geschichtsunterricht geprüft

Leistungsnachweis

Neben der Erarbeitung der im Seminar gestellten Aufgaben setzen Sie sich handlungsorientiert und tätigkeitsfeldbezogen mit Chancen und Grenzen von (digitalen) ZeitzeugInnen-Anwendungen auseinander.

 

Prüfungsversionen 2013 & 2016: Präsentation, Diskussion (90 Minuten) einer konstruierten Sequenz zum gewählten ZeitzeugInnen-Medium und einer wissenschaftlich kommentierten Lernumgebung dazu. Reflektiert wird diese in einer Hausarbeit.

 


Prüfungsversion ab WiSe 22/23: Präsentation, Diskussion (90 Minuten) einer konstruierten Sequenz zum gewählten ZeitzeugInnen-Medium und einer wissenschaftlich kommentierten Lernumgebung dazu. Reflektiert wird diese in einer Verschriftlichung im Umfang von 7 Seiten.

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2024/25 , Aktuelles Semester: SoSe 2026