Nach dem berühmten Mord an Julius Caesar an den sprichwörtlich gewordenen Iden des März im Jahr 44 v. Chr. trat ein junger Mann auf die Bühne der Geschichte, der die kommenden Jahrhunderte prägen sollte wie kaum ein anderer Mensch vor oder nach ihm. Dennoch gehört Caius Octavius, der erst viele Jahre später seinen berühmteren Ehrennamen Augustus erhalten sollte, für die meisten Menschen heutzutage sicher nicht zu den großen berühmten Personen der Antike. Der Grund dafür ist wohl darin zu suchen, dass seine größte Tat nicht in einem großen Krieg bestand, sondern darin, einen solchen zu beenden. Die aus heutiger Sicht zum Teil durchaus fragwürdigen Mittel, die er dafür wählte, gehören ebenso zur Geschichte wie die lange Friedensperiode, die sie einleiteten, und die großen künstlerischen Leistungen, die durch sie ermöglicht wurden.
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