Spätestens seit den 1980/90er Jahren wurde das geteilte und vereinte Deutschland zu einem „Einwanderungsland wider Willen“. Zusätzlich zur Arbeitsmigration stieg die Zahl der Asylanträge und Flüchtlinge an und erreichte mit dem Zerfall Jugoslawiens neue Höchstwerte. Mit der Auflösung des Sozialismus kamen mehrere Millionen Aussiedler aus Osteuropa, zudem zahlreiche jüdische Kontigentflüchtlinge aus der Sowjetunion. Ebenso schnellte Mobilität zwischen Ost- und Westdeutschland in die Höhe. Die Übung untersucht dies quellenfundiert für unterschiedliche Perspektiven, Gruppen und Methoden: aus Regierungsakten, per Oral History, Selbstzeugnisse, Medien u.ä. Geplant sind auch Exkursionen zu Ausstellungen zum Thema.
Carolin Liebisch-Gümüs, Mobilität/en und Mobilitätsgeschichte, in: www.docupedia.de; Jochen Oltmer, Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart (2. Akt. Auflage), Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2020.
Vortrag und Essay.
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