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Von Märchen bis Novelle. Kurze Erzählformen im Mittelalter und in der Neuzeit - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2026
Einrichtung Institut für Germanistik   Sprache deutsch
Belegungsfrist 01.04.2026 - 10.05.2026

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Mo 12:00 bis 14:00 wöchentlich 13.04.2026 bis 20.07.2026  1.09.2.15 Prof. Dr. Philipowski   30
Kommentar

Neben den narrativen Großformen, also dem höfischen Roman und dem Heldenepos, kennt die mittelhochdeutsche Literatur auch eine Fülle kleiner, also kurzer, Erzählformen wie die Fabel, den Schwank, die Legende oder novellistische und allegorische Erzählungen. Anders als in der Moderne zeichnet sich zur Zeit ihrer Entstehung aber noch kein klares Gattungsbewusstsein ab und die einzelnen Texte lassen sich oft mehreren Texttypen gleichzeitig zuordnen. Das macht es schwierig, eine literaturgeschichtliche Perspektive auf sie einzunehmen, also zu beurteilen, in welchem Verhältnis die kleinen mittelhochdeutschen Formen zu modernen stehen: Gibt es Verbindungslinien, die von ihnen z.B. zu den Märchen führen? Lassen sich die mittelhochdeutschen Erzählungen von unerhörten Begebenheiten als Novellen verstehen? Und warum hat sich ausgerechnet die Fabel von Mittelalter bis in die Moderne vergleichsweise wenig verändert?

Diese Lehrveranstaltung findet in Kooperation mit dem Seminar Von Märchen bis Novelle. Kurze Erzählformen in der Neuzeit von Andreas Degen statt. Gemeinsam wollen am Beispiel der kleinen Erzählformen literaturgeschichtliches Arbeiten einüben, aber auch darüber sprechen, was Texttypen und Gattungen sind und was man mit diesen literaturwissenschaftlichen Basiskategorien (in historischer Perspektive) eigentlich anfangen kann.

 

Leistungsnachweis

 

Tafelbild oder Protokoll 


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2026 , Aktuelles Semester: WiSe 2026/27