Die Schließung und Öffnung sozialer Beziehungen sind die grundlegendsten Prozesse des Sozialen. Organisierte Prozesse sozialer Schließung entscheiden deshalb über die Lebenschancen von Individuen und Kollektiven. Auf der Grundlage einer neuen Theorie sozialer Schließung, die analytisch Formen von Schließung unterscheidet und empirische Felder definiert, geht es in diesem Lehrforschungsprojekt darum, sich einem schließungstheoretischen Phänomen von Exklusion, Ausbeutung/Sklaverei oder Elimination zu widmen. Zunächst geht es in den ersten Stunden um die zentralen Ideen des theoretischen Ansatzes, die analytisch unterschiedenen Formen von Schließung sowie der Felder einer Analyse. Danach dann um die Projekte, die im Laufe des Sommersmesters bearbeitet werden sollen. Interesse, sich mit einem neuen theoretischen Ansatz zu beschäftigen sowie sich mit einen Aspekt der genannten Phänomene näher zu beschäftigen, sind Voraussetzung für die Teilnahme
Modulabschlussprüfung: Forschungsbericht im Kursteil 2
Anmeldebeginn über PULS: 11.04.2026
Rücktritts- und Anmeldeende über PULS: 29.09.2026
© Copyright HISHochschul-Informations-System eG