Literaturverfilmungen stehen nach wie vor hoch im Kurs. Beliebte Adaptionen bilden neben Kinder- und Jugendbüchern (von Erich Kästner über Joanne K. Rowling bis zu Mariana Leky) vor allem Kriminalromane (von „Sherlock Holmes“ bis zu „Babylon Berlin“). Am Beispiel von ausgewählten Romanen von Anna Seghers, Arnold Zweig und Jurek Becker und deren Verfilmungen ab den 1970er Jahren sollen im Seminar Intermedialitätskonzepte untersucht, Fragen zur Adaption und den damit einhergehenden Verschiebungen zwischen Text und Film erörtert sowie den spezifischen Entstehungskontexten nachgegangen werden.
Bestandteil des Seminars ist die Durchführung eines Studientages im Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof.
zur vorbereitenden Lektüre:
Jurek Becker: Jakob der Lügner. Berlin: Suhrkamp Verlag 2017 (erstmals Aufbau Verlag 1969)
Anna Seghers: Transit. Berlin: Aufbau Verlag 2018. (erstmal Verlag Curt Weller 1948)
Forschungsliteratur:
Dörr, Volker C. (Hg.): Intertextualität, Intermedialität, Transmedialität. Zur Beziehung zwischen Literatur und anderen Medien. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014.
Genette, Gérard: Palimpseste. Die Literatur auf zweiter Stufe. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1993.
5 LP (unbenotet): Abgabe einer Lesart (2 Seiten), einer Filmanalyse (2 Seiten) sowie eines Thesenpapiers und deren Präsentation im Seminar
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