- Beyer, J., & Legantke, K. (2025). Varieties of Gig Work: Germany’s Unique Development in the Platform-based Food Delivery Sector. Zeitschrift für Soziologie, 54(4), 381-399. https://doi.org/10.1515/zfsoz-2025-2024
- Schor, J. B., Attwood-Charles, W., Cansoy, M., Ladegaard, I., & Wengronowitz, R. (2020). Dependence and precarity in the platform economy. Theory and society, 49(5), 833-861. https://doi.org/10.1007/s11186-020-09408-y
- van Dyk, S., Graefe, S., & Lorig, P. (2025). Grenzauflösungen: Arbeit, Aktivität und Freiwilligkeit im digitalisierten Kapitalismus. Berliner Journal für Soziologie, 35(2), 213-241. https://doi.org/10.1007/s11609-025-00570-7
Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Forschungsfeldes wird die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur vorausgesetzt.
Der Leistungsnachweis erfolgt durch eine mündliche und eine schriftliche Ausarbeitung.
Plattformen sind zu zentralen Infrastrukturen des Alltags geworden: Sie vermitteln Arbeitsleistungen, organisieren Mobilität, strukturieren Konsum und ermöglichen die Distribution digitaler Inhalte. Ihre scheinbare Allgegenwart verdeckt jedoch grundlegende Asymmetrien zwischen den verschiedenen Akteursgruppen – Plattformbetreibenden, Arbeitenden und Nutzenden.
Das Seminar analysiert Plattformen als Märkte, auf denen unterschiedliche Interessen und Machtpositionen aufeinandertreffen. Während Plattformen sich häufig als neutrale Vermittler inszenieren, verfolgen sie eigene ökonomische Strategien, die sich unmittelbar auf Arbeitsbedingungen, Einkommenssicherheit und soziale Teilhabe auswirken.
Aus soziologischer Perspektive untersuchen wir die Diskrepanz zwischen der Plattformlogik und den realen Arbeits- und Lebensbedingungen der auf ihnen tätigen Personen. Dabei rücken folgende Schwerpunkte ins Zentrum:
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