Das Wort Faschismus hat Konjunktur. Lassen sich aktuelle autoritäre Tendenzen, wie Islamismus, Trump oder die AfD, als „faschistisch“ bezeichnen? Das lektüreintensive Seminar verfolgt die Entwicklung des Begriffs als analytisches Konzept von der „Agententheorie" der KPD-Politikerin Clara Zetkin in den 1920ern bis zur aktuellen These eines „demokratischen Faschismus“ (Amlinger/Nachtwey). Dabei werden verschiedene Interpretation des Phänomens und alternative Begriffe diskutiert.
Literaturhinweise zur Einführung:
Kühnl, Reinhard (Hg.) (1980): Texte zur Faschismusdiskussion. Positionen und Kontroversen, Reinbek b. H.: Rowohlt 1974 u.ö.;
Nachtwey, Oliver/Amlinger, Carolin (2025): Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus, Berlin: Suhrkamp;
Paxton, Robert O. (2006): Anatomie des Faschismus. München: DVA.
Anforderungen:
Lektüre der Basistexte
Regelmäßige aktive Teilnahme
Referat im Seminar (oder Ersatzleistung: Rezension)
Als Modulleistung: Schriftliche Hausarbeit (nach vorheriger individueller Sprechstunde).
Abweichungen z.B. für Lehramts-Studierende nur nach mündlicher Vereinbarung.
Referat im Seminar oder Ersatzleistung (i.d.R. Rezension)
Eine schriftliche Hausarbeit als Modulprüfung ist möglich.
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