Der Begriff "Exkursion" kommt vom Lateinischen "excurrere" und bedeutet grundsätzlich im Geschichtsunterricht das "Hinausgehen" aus dem Klassenzimmer. Häufig sind dann die Exkursionsziele Museen und Archive. Da findet zwar auch historisches Lernen statt, aber nicht unbedingt zum historischen Ort selbst. Exkursion im engeren Sinn meint das Aufsuchen eines historischen Ortes, was auch in dieser Lehrveranstaltung im Mittelpunkt steht; speziell historische Orte in Potsdam.
Die Studierenden werden im Seminar lernen, den Lernertrag eines historischen Ortes zu bestimmen, Möglichkeiten und Grenzen der Förderung historischen Denkens zu reflektieren, ertragreiche Lernumgebungen zu entwickeln, aktivierende Lernformen anzuwenden und verschiedene Kategorien von historischen Orten kennenlernen.
Das Seminar beginnt mit theoretischen Vorüberlegungen, setzt sich mit Phasen der gemeinsamen Planung von Exkursionen in Kleingruppen fort und kulminiert dann in den historischen Exkursionen vor Ort.
Das Seminar richtet sich insbesondere an fortgeschrittene Masterstudierende, die bereits theoretische Grundlagen zum historischen Denken in anderen Seminaren erworben haben.
Baumgärtner, Ulrich (2015): Historische Orte. Geschichtslernen im realen Raum. In: Praxis Geschichte 28, H. 3, S. I-IV.
Studienordnung 2022 GES_MA_050 und GES_MA_052 Prüfungsnebenleistung: Präsentation, Erprobung, Diskussion und Reflexion von Unterrichtphasen (90 Minuten) GES_MA_050 Modulprüfung: schriftliche Hausarbeit im Umfang von 7 Seiten GES_MA_052 Modulprüfung: schriftliche Hausarbeit im Umfang von 14 Seiten
Studienordnung 2013 in der Fassung von 2016:Modul GES_MA_001: 9LPModul GES_MA_007: 6LPLeistungspunkteerwerb: aktive Gestaltung der Lehrveranstaltung über Vorbereitung und Durchführung der VR-Übung; schriftliche Hausarbeit im Umfang von 20 bis 25 Seiten (9LP) bzw. 15 bis 20 Seiten (6LP)
© Copyright HISHochschul-Informations-System eG