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Erlösungen - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 171
SWS 2 Semester SoSe 2011
Einrichtung Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 01.04.2011 - 01.05.2011

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Fr. 10:00 bis 12:00 wöchentlich 15.04.2011 bis 22.07.2011   .siehe Bemerkung Prof. Dr. Hafner ,
Smolak
 
  Bemerkung:      [findet wechselnd statt in: 1.08.0.64, N.N.]     
Kommentar Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Das Seminar dient als Begleitveranstaltung zur Vorlesung Soteriologie. Das wesentliche Merkmal einer Erlösungsreligion (Weber) besteht theologisch betrachtet darin, dass der Mensch sich in einem Zustand befindet, der einer Erlösung bedarf. Die Kreatur ist von ihrem

eigentlichen Wesen, ihrem Ursprung und damit auch von dem Willen ihres Schöpfers getrennt und kann nur durch den göttlichen Heilswillen aus ihrer „Uneigentlichkeit“ befreit werden. Das wohl bekannteste Motiv für einen Abfall von Gott bietet die biblische Erzählung in

Gen 3, die im Christentum als Geschichte von der Erb- bzw. Ursprungssünde (Peccatum Originalis) bekannt geworden ist. Aber nicht nur in abrahamitischen Religionen, sondern ebenfalls in philosophischen Denksystemen spielt die Erlösungsbedürftigkeit der Menschheit eine zentrale Rolle.



Das Hauptziel des Seminars besteht darin, einen Überblick über die christliche Sünden- und Erlösungslehre zu geben. Angefangen mit Paulus als erstem christlichem Systematiker soll durch Arbeit an weiteren normativen theologischen Texten von Augustinus, Thomas Aquin, Luther sowie neuzeitlichen Vertreter christlicher Ethik und Befreiungstheologie Einblick in die Theologiegeschichte herausgearbeitet werden. Darüber hinaus soll unser Blick auch auf die „Teschuwa“ (Umkehr) im Judentum, auf Analogien in außerreligiösen Denksystemen sowie auf Formen säkularer Soteriologie (Marxismus) gerichtet werden, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten stärker hervorzuheben.
Literatur Seminarplan und Literaturliste werden zu Beginn der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Leistungsnachweis

2 LP für Übernahme eines Referats.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2011 , Aktuelles Semester: WiSe 2017/18
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