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Foto: Matthias Friel

Fotografinnen der 20er Jahre - Einzelansicht

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Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2016
Einrichtung Institut für Künste und Medien   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Gruppe 1:
      
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Fr 10:00 bis 12:00 wöchentlich 15.04.2016 bis 22.07.2016  1.22.0.38 Dr. phil. Spiekermann  
Kommentar

In den künstlersichen Avantgarden der 20er Jahre wird das Selbstbild besonders hinterfragt. Für Frauen ist es das Bild der "neuen Frau" - berufstätig und unabhängig von Familie und Verheiratung -, das maßgeblich für eine Infragestellung traditioneller Geschlechterrollen und Klischees weiblicher Repräsentationsformen eintsteht. Die leicht zu bedienenden Handkameras boten die Gelegenheit, die eigene Identität durch Selbstbefragung, Rollenspiel und Maskerade bildlich zu reflektieren. Darüber hinaus erobern die Frauen als professionelle Fotografinnen in der Werbe- und Pressefotografie Berufsfelder, die zuvor von männlichen Kollegen dominiert wurden. In den 1920er Jahren expandieren die fotografischen Arbeitsbereiche und den Fotografinnen erschließt sich eine neue Dimension des Strebens nach Selbständigkeit. Inwieweit kann also die Kamera als Instrument zur weiblichen Selbstbestimmung gesehen werden?

Hinweis:

Die Übung richtet sich fakultativ an Studierende des B.A. Kulturwissenschaft, Modul Körper und Geschlecht. Die Anmeldung erfolgt verbindlich per Mail an gspieker@uni-potsdam.de  ab dem 31.03.2016 um 11.00 Uhr.

Die regelmäßige aktive Teinahme wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

 

Leistungsnachweis 2 LP

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016 , Aktuelles Semester: SoSe 2022