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Foto: Matthias Friel

Schrott, Schimmel, Scherben: Müll als Material der Kunst - Einzelansicht

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Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2016
Einrichtung Institut für Künste und Medien   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Gruppe 1:
      
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Fr 12:00 bis 14:00 wöchentlich 15.04.2016 bis 22.07.2016  1.22.0.38 Dr. phil. Spiekermann  
Kommentar


Trifft Müll auf Kunst, beginnt unmittelbar ein Dialog zwischen Ekel und Erhabenen: Ist Müll nicht das totale Gegenstück zur Kunst? Ist Müllkunst nicht ein Paradoxon, da sie das Wertloseste und das Wertvollste einer zivilisierten Gesellschaft in sich vereint? Doch zum einen ist Abfall nicht gleich Abfoll und zum anderen ist Müll ein Material neben anderen, das gerade, weil es nach konventionellen Maßstäben allen ästhetischen Vorstellungen widerspricht, unvorhergesehene Dynamiken freisetzen kann. Es werden komplexe Fragestellungen aufgeworfen zwischen Kunst und Leben, Existenz und Zerfall, Poesie und Theorie, Schönheit und Hässlichkeit. Im Seminar werden die dialogische Verschränkung von Müll und Kunst untersucht, es werden Theorien des Abfalls vorgestellt und abfällige Kunstwerke gemeinsam analysiert.

Hinweis:

Das Seminar richtet sich an Studierenden des M.A. Vergleichende Literatur- und Kunstwissenschaft, Modul Ästhetik. Die Anmeldung erfolgt verbindlich per Mail an gspieker@uni-potsdam.de am 31.03.2016, um 11.00Uhr.

Die regelmäßige aktive Teilnahme wird als selbstverständlich vorausgesetzt. 

Leistungsnachweis 2+2 LP

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016 , Aktuelles Semester: SoSe 2022