Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 

Foto: Matthias Friel

Religionskriege und Konfessionskonflikte in Europa im 16. und 17. Jahrhundert (Teil IV) - Einzelansicht

Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2016/17
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 04.10.2016 - 10.11.2016

Belegung über PULS
Gruppe 1:
     jetzt belegen / abmelden
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Vorlesung Di 16:15 bis 18:00 wöchentlich 18.10.2016 bis 07.02.2017  1.11.0.09 Prof. Dr. Asche 20.12.2016: Akademische Weihnachtsferien
27.12.2016: Akademische Weihnachtsferien
Kommentar

Ein wesentliches Ergebnis von Reformation und Katholischer Reform war die Entstehung des konfessionsgebundenen Staates der Frühen Neuzeit. Damit verbunden war eine systemimmanente Intoleranz, die sich vor allem durch die vehemente Verteidigung des theologischen Wahrheitsanspruches der Mehrheitskonfession seitens des Landesherrn manifestierte und sich dadurch immer wieder aufs Neue speiste. Dies sorgte für scheinbar unüberwindbare Konfliktlagen. Das 16. und 17. Jahrhundert ist reich an Religionskriegen und konfessionell bedingten Konflikten. Einige wurden offen militärisch ausgetragen, andere dagegen im Stillen geführt. Die damit einhergehenden, wohl meistens auch aus echter religiöser Überzeugung durchgeführten obrigkeitlichen Maßnahmen richteten sich entweder gegen konfessionelle Gegenspieler im Land selbst – Stände, Adelsgruppen oder religiöse und konfessionelle Minderheiten –, gegen anderskonfessionelle Staaten oder waren innen- und außenpolitisch derart verquickt, daß nicht nur die Innenpolitik, sondern auch die Außen- und Bündnispolitik konfessionell aufgeladen war. Mit dieser Vorlesung werden vergleichende Einblicke in die wichtigsten Religionskriege und Konfessionskonflikte im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts vermittelt. In den Blick genommen wird im vierten Teil vor allem die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, insbesondere die Konflikte im Alten Reich und in Europa rund um den Dreißigjährigen Krieg. Da diese Vorlesung in sich thematisch abgeschlossen ist, ist der Besuch der Vorlesungen der letzten drei Semester (Teile I bis III) nicht notwendig.

 

Die erste Sitzung am 18.10.16 muss leider ausfallen.

Literatur

Einführende Aufsätze: z.B. Konrad Repgen, Was ist ein Religionskrieg?, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 97 (1986), S. 334–349; Eike Wolgast, Konfessionalisierung und Religionskrieg, in: Jan Assmann/Dietrich Harth (Hgg.), Kultur und Konflikt, Frankfurt am Main 1990, S. 180–214; Johannes Burkhardt, Religionskrieg, in: Theologische Realenzyklopädie 28 (1997), S. 681–687; Andreas Holzem, Gott und Gewalt. Kriegslehren des Christentums und die Typologie des „Religionskrieges“, in: Dietrich Beyrau/Michael Hochgeschwender/Dieter Langewiesche (Hgg.), Formen des Krieges. Von der Antike bis zur Gegenwart, Paderborn/München/Wien/Zürich 2007, S. 371–413. Weitere Literatur wird bei der Vorlesung empfohlen.

Voraussetzungen

Wird in der Vorlesung bekanntgegeben.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2016/17 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20