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Dominium maris baltici - die Ostseeherrschaft in der Frühen Neuzeit zwischen Anspruch und Realität - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2017/18
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 04.10.2017 - 10.11.2017

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Mi. 08:00 bis 10:00 wöchentlich 18.10.2017 bis 07.02.2018  1.12.0.14 Prof. Dr. Asche 27.12.2017: Akademische Weihnachtsferien
03.01.2018: Akademische Weihnachtsferien
Kommentar

Der Überfall des russischen Zaren Iwan IV. (der Schreckliche) auf Livland (1558) führte zu einer Neuformierung der Staatenwelt entlang der Ostseeküste. Um das Machtvakuum in den baltischen Landen konkurrierten fortan in einer nicht abreißenden Serie von Kriegen die Könige von Schweden, Dänemark, Polen und der russische Zar, aber auch kleinere politische Akteure wie die Herzöge von Mecklenburg, Preußen und Pommern sowie die aufstrebenden Kurfürsten von Brandenburg, die seit 1701 auch die preußische Königskrone trugen. Aus diesen Konflikten ging am Beginn des 17. Jahrhunderts zunächst Schweden siegreich hervor. Mit den Königen Karl IX. und Gustav II. Adolf begann eine Phase der schwedischen Hegemonie im Ostseeraum – die sogenannte Großmachtzeit (stormaktstiden), die auch zur Vorgeschichte des Dreißigjährigen Krieges gehört. Erst mit der Expansion des russischen Zaren Peter I. (der Große) wurde auf Dauer der Kampf um die Ostseeherrschaft, das „Dominium maris baltici“, entschieden. Im Seminar werden die verschiedenen politischen Konstellationen zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum beginnenden 18. Jahrhundert erarbeitet und dabei die spezifischen Interessen der politischen Akteure nachvollzogen.

Literatur

Einführender Text: Klaus Zernack, Das Zeitalter der nordischen Kriege von 1558 bis 1809 als frühneuzeitliche Geschichtsepoche, in: Zeitschrift für Historische Forschung 1 (1974), S. 55–79; Robert I. Frost, The Northern Wars. War, State and Society in Northeastern Europe, 1558–1721, Harlow 2000; weitere Literatur wird im Seminar genannt.

Leistungsnachweis

regelmäßige, aktive Teilnahme; Präsentation (keine Referate!); Paper; Hausarbeit


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18 , Aktuelles Semester: SoSe 2019
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