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Foto: Matthias Friel

Dichtung und Melancholie - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2019/20
Einrichtung Institut für Germanistik   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 01.10.2019 - 10.11.2019

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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Seminar Fr 12:00 bis 14:00 wöchentlich 18.10.2019 bis 07.02.2020  1.12.1.01 Dr. Lösel 27.12.2019: Akademische Weihnachtsferien
03.01.2020: Akademische Weihnachtsferien
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Kommentar Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Aristoteles ist der Bezugspunkt einer Denktradition zur Melancholie-Betrachtung, an deren Herausbildung Medizin, Philosophie, Anthropologie, Psychologie, Theologie, Ästhetik Anteil haben und in deren Zentrum die Melancholie als "die Mutter des Geistes" (Lavater) steht. Künstlerische Geniealität und Leiderfahrung - Dialektik von Trauer und Heiterkeit - scheinen notwendig einander zu bedingen, um (Nach-)Schöpfung möglich zu machen. Dabei wird Schreiben mehr und mehr zur Selbsttherapie und zum Medium ästhetischer Transzendenz. Die textliche Grundlage zur Analyse und Diskussion dieses komplexen, tradierten Konzeptes bietet eine Sammlung deutscher Melancholie-Gedichte: "Komm, heilige Melancholie". Eine Sammlung deutscher Melancholie-Gedichte. Mit Ausblicken auf die europäische Melancholie-Tradition in Literatur- und Kunstgeschichte. Hrsg. von L. Völker. Stuttgart (Reclam 7984).
Literatur Literaturhinweis:
- Klibansky, R. Panofsky, R. Saxl, F.: Saturn und Melancholie. Studien zur Geschichte der Naturphilosophie und Medizin, der Religion und der Kunst. Frankfurt a. M. 1992.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20 , Aktuelles Semester: SoSe 2020