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Foto: Matthias Friel

Von der Skizze zur Reportage: Dokumentarismus zwischen Literatur und Journalismus. Seminar und novinki-Projektworkshop zur Reportage - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar/Übung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2020
Einrichtung Institut für Slavistik   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 20.04.2020 - 10.05.2020

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar/Übung Do 16:00 bis 20:00 wöchentlich 23.04.2020 bis 23.07.2020  1.01.1.07 Prof. Dr. Marszalek  
Kommentar

Das Projektseminar verfolgt ein doppeltes Ziel: 1. das Studium der Geschichte der Strategien dokumentarischen Schreibens seit dem 19. Jahrhundert bis heute sowie 2. die praktische Erschließung der Gattung der Reportage mit dem Ziel, eine eigenständige Reportage zu verfassen und – im besten Fall – auf der online-Plattform novinki.de zu publizieren.

Im ersten, literaturwissenschaftlichen Teil des Seminars geht es darum, sowohl die Genese des literarischen Realismus und seiner Verzweigungen und Transformationen als auch die Entstehung und Entwicklung der Kerngattung des Journalismus, der Reportage, zu studieren. Dabei wird das Augenmerk auf wichtige Etappen der eng miteinander verflochtenen Entwicklungen zwischen den Dokumentarismen fiktionalen Schreibens (Realismus) und dem Eindringen journalistischer/dokumentarischer Schreibtechniken in die Literatur – in der sog. Faktenliteratur zwischen den Weltkriegen oder aber in literarischen Strategien des Bezeugens (Zeugnisliteratur). Epochale Schnittstellen – wie etwa das Programm der russisch-sowjetischen „literatura fakta” oder der „polnischen Schule” literarischer Reportage – werden dabei wichtige Schwerpunkte bilden.

Der zweite, praktische Teil des Seminars bietet eine Einführung in die Techniken journalistischen Schreibens anhand der Gattung Reportage. Mithilfe von Handbüchern und Beispieltexten werden wir Grundlagen erarbeiten und im Anschluss – nach einer Phase der Themenfindung für jede/n einzelne/n – eigene Reportagen verfassen, diskutieren, redaktionell bearbeiten und evtl. für die Publikation vorbereiten. Bestandteil dieses praktischen Teils des Seminars ist auch ein von einer/m renommierten Journalisti/en geleiteter Workshop, der den Teilnehmer*innen Gelegenheit bietet, das eigene Reportageprojekt und die dann bereits verfasste Skizze mit einem/r Fachmann/Fachfrau zu diskutieren. Ergänzend sind auch Diskussionen mit Autor*innen wichtiger aktueller Reportagen geplant.

Das Seminar findet in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Susanne Frank) statt. Alle Arbeitsmaterialien werden im moodle bereitgestellt.

Das Seminar wird – solange nicht anders möglich – als online-Lehre angeboten, sowohl in live Videokonferenzen als auch in asynchronen Formaten. Bitte melden Sie sich in PULS gleich am Anfang der 17 KW (ab dem 20.4.) an, damit ich Ihnen den Zugang zum moodle-Kurs sowie zur ersten Videokonferenz am 22.04. via PULS mitteilen kann! Die erste online-Sitzung wird am 23. April stattfinden!


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21