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Foto: Matthias Friel

Selbstzerreißung und Genitalpanik: Der Wiener Aktionismus - Einzelansicht

  • Funktionen:
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2020
Einrichtung Institut für Künste und Medien   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Gruppe 1:
      
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Seminar Mi 12:00 bis 14:00 wöchentlich 22.04.2020 bis 22.07.2020  1.09.2.04 Dr. phil. Spiekermann  
Kommentar

Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Der Wiener Aktionismus ist ein eigenwilliger Beitrag Österreichs zu den internationalen Revolutionen von 1968. Der Radikalismus der öffentlich aufgeführten Aktionen erregt internationales Aufsehen, die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung reagiert mit Entsetzen und Unverständnis auf provozierende „Uniferkeleien“, blutige Schüttbilder und gewaltvolle Körperanalysen. Die Aktionen sollen das Erleben der Abgründe der menschlichen Seele ermöglichen und unterdrückte Triebe befreien. Bis in die zeitgenössische Body-Art-Performance lassen sich die Spuren der Anfänge des Aktionismus zurückverfolgen. Wie der Körper von seinen Zwängen befreit und als Material in handlungsorientierten Aktionen genutzt wird und auf welche Weise den Trieben ungehemmt gefolgt wird, soll im Seminar rezeptionsästhetisch betrachtet werden.

Hinweis:

Bitte schreiben Sie sich ab 30.03.2020 über Moodle 2UP selbstständig in den Kurs ein: Sollte eine Anmeldung nicht mehr möglich sein, ist die maximale Teilnehmer*innenanzahl erreicht

Leistungsnachweis

Die regelmäßige aktive Teilnahme und Übernahme eines Referats wird vorausgesetzt. Geplant ist, das Seminar als einwöchige Exkursion während des Semesters in Wien abzuhalten.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020 , Aktuelles Semester: SoSe 2022