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Foto: Matthias Friel

Der Brief als Gegenstand der Literaturwissenschaft - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2020/21
Einrichtung Institut für Germanistik   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 19.10.2020 - 30.11.2020

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Di 12:00 bis 14:00 wöchentlich 03.11.2020 bis 17.11.2020  1.09.2.05 Herrmann   40
Einzeltermine anzeigen
Seminar Di 12:00 bis 14:00 wöchentlich 24.11.2020 bis 09.02.2021  Online.Veranstaltung Herrmann 22.12.2020: Akademische Weihnachtsferien
29.12.2020: Akademische Weihnachtsferien
40
Kommentar

Bitte beachten Sie, dass bei Präsenzveranstaltungen die Hygienebestimmungen eingehalten werden müssen. Um einen angemessenen Sicherheitsabstand zu gewährleisten, stehen in diesem Semester deutlich weniger Plätze in den Räumen zur Verfügung als gewöhnlich. Deshalb kann es kurzfristig zu Raumwechseln oder zu reglementierten Zulassungen kommen. Bitte erscheinen Sie nicht bei einer Lehrveranstaltung, wenn sie nicht zugelassen wurden.

 

Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Briefe stellen die Grundlage für viele literaturwissenschaftliche Forschungsbereiche dar: Kaum eine Werkausgabe kommt ohne sie aus, für Biografen sind Briefe nicht wegzudenken. Sie dienen der Werkerschließung und Interpretation und geraten nicht selten selbst als eigenwertige, rhetorische oder gar ästhetische Artefakte in den Fokus der literaturwissenschaftlichen Forschung. Das Seminar beschäftigt sich mit dem Medium Brief von der Handschrift bis zur Edition: Wir setzen uns mit der Wesensbestimmung des Briefes auseinander und werfen anschließend einen synchron und diachron vergleichenden Blick auf Briefeditionen, deren Umsetzung und Forschungsschwerpunkte. Ein großer Teil an bedeutenden Briefen und Handschriften ist bisher jedoch nicht ediert und befindet sich in Archiven oder auch Privatsammlungen. Um die Möglichkeiten des Umgangs mit Archivgut kennenzulernen, liegt ein weiterer Schwerpunkt des Seminars auf archivalischen Aspekten. Eine Einführung in das Edieren von handschriftlichen Briefen wird mit einer Block-Veranstaltung im Theodor-Fontane-Archiv Potsdam verbunden.

Es ist geplant, die Blockveranstaltung – ggf. verkürzt und in Form mehrerer Kleingruppen – auch bei weiterhin geltenden Abstandsregelungen und Beschränkungen der Gruppengrößen durchzuführen. Auch die ersten drei Sitzungstermine (3., 10., 17.11.2020) sollen als Präsenzveranstaltung stattfinden. Die übrigen Termine werden sowohl synchrone als auch asynchrone digitale Lerneinheiten darstellen.

Literatur Bluhm, Lothar / Andreas Meier (Hg.): Der Brief in Klassik und Romantik : aktuelle Probleme der Briefedition. Würzburg 1993.
Bohnenkamp-Renken, Anne / Elke Richter (Hg.): Brief-Edition im digitalen Zeitalter. Berlin 2013.
Bohrer, Karl Heinz: Der romantische Brief: Die Entstehung ästhetischer Subjektivität. München 1987.
Nickisch, Reinhard M. G.: Brief. Stuttgart 1991.
Roloff, Hans-Gert: Wissenschaftliche Briefeditionen und ihre Probleme. Berlin 1998.
Vellusig, Robert H.: Schriftliche Gespräche. Briefkultur im 18. Jahrhundert. Wien u. a. 2000.
Leistungsnachweis Prüfungsversion 2011:
2 LP (unbenotet): Thesenpapier/Edition einer Handschrift (alternativ)
3 LP: Hausarbeit (K) oder Prüfungsgespräch (P)
Prüfungsversion 2014:
LA Deutsch:
3 LP (unbenotet): Thesenpapier/Edition einer Handschrift (alternativ)
BA Germanistik:
3 LP (unbenotet): Thesenpapier/Edition einer Handschrift (alternativ)
3 LP: Hausarbeit (K) oder Prüfungsgespräch (P)
Prüfungsversion 2020:
6 LP: Thesenpapier/Edition einer Handschrift + Hausarbeit (15 Seiten) oder Prüfungsgespräch (LV)
Orientierungsstudium 2019:
3 LP (unbenotet): Thesenpapier/Edition einer Handschrift (alternativ)

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2020/21 , Aktuelles Semester: SoSe 2022