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Foto: Matthias Friel

NS-Justiz und »Volksgemeinschaft« - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2021
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 06.04.2021 - 10.05.2021

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Mo 12:00 bis 14:00 wöchentlich 12.04.2021 bis 19.07.2021  1.09.2.03 apl. Prof. Dr. Schaarschmidt  
Kommentar Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Die Justiz als Garant des Normenstaats wurde in der NS-Diktatur zu einem Instrument des Maßnahmenstaats. In einem schleichenden Prozess, der formal juristische „Normalität“ suggerierte, entwickelte sich das Recht zu einer Waffe der politischen Führung gegen sog. „Volksschädlinge“ und „Gemeinschaftsfremde“. Das Seminar behandelt die zugrundeliegenden nationalsozialistischen Rechtsvorstellungen, den Wandel der Rechtsprechungen, die Auswirkungen von Sondergerichten und Sonderrechten sowie die Radikalisierung der juristischen Praxis während des Krieges.
Literatur The Law in Nazi Germany. Ideology, opportunism, and the perversion of justice, hg.v. Alan Steinweis, New York 2013 Justiz im Nationalsozialismus. Positionen und Perspektiven, hg.v. Joachim Arntz, Hans-Peter Haferkamp u. Margit Szöllösi-Janze, Hamburg 2006 Klaus Marxen/Holger Schlüter: Terror und „Normalität“. Urteile des nationalsozialistischen Volksgerichtshofs 1934-1945. Eine Dokumentation, Düsseldorf 2004 Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes, Baden-Baden 2002.
Leistungsnachweis Kurzreferat mit Thesenpapier, Hausarbeit und aktive Teilnahme

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2021 , Aktuelles Semester: WiSe 2021/22