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Foto: Matthias Friel

Das Religionsgesetz in der jüdischen Philosophie von Philo bis Moses Mendelssohn - Einzelansicht

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Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2021
Einrichtung Institut für Jüdische Theologie   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 06.04.2021 - 10.05.2021   
Gruppe 1:
     Zur Zeit keine Belegung möglich
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Vorlesung Mo 10:00 bis 12:00 wöchentlich 12.04.2021 bis 19.07.2021  Online.Veranstaltung Prof. Dr. Krochmalnik  
Kommentar

An der Schnittstelle zwischen Philosophie und Halacha liegt das Gebiet der Gebotsbegründung (Ta’ame HaMizwot). Da die Verbindlichkeit der Gebote von der Begründung der Gebote unabhängig ist, konnte auf diesem Gebiet recht frei spekuliert werden. Alle klassischen jüdischen Philosophen von Philo bis Mendelssohn haben Systeme der Ta’ame HaMizwot entwickelt. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die levitischen Gebote dar (Kodaschim, Toharot), die in Bibel und Talmud zwar kodifiziert und systematisiert, aber kaum rationalisiert werden. Gerade an ihnen haben die Erklärer ihren Einfallsreichtum und ihren Scharfsinn ausprobiert. Wir wollen in dieser Vorlesung anhand einiger Gebotskomplexe wie die Mischungstabus (Kilajim), die Speisegebote (Kaschrut), den Aussatz (Negaim) die klassischen Erklärungsansätze vorstellen. Dabei ziehen wir auch moderne kulturanthropologische Erklärungsmodelle zum Vergleich heran.

Zugang zur Zoom-Online-Veranstaltung:
Meeting ID: 685 1620 7654
Passcode: 70194694

 

 

Literatur

Grözinger, Karl E.: Ethik –Religion und Philosophie. Deutungen des Gesetzes im Judentum, in: Ders. i. a. (Hg.), Religion und schulische Bildung und Erziehung. LER – Ethik –Werte und Normen in einer pluralistischen Gesellschaft, Berlin 1999, S. 119-136.
Heinemann, Isaak (1876 -1957): Ta’ame HaMizwot BeSifrut Jisrael (Hebr. Bd. 1, 1942, Bd. 2.,1956).
Hieke, Thomas: Levitikus, Erster Teilband: 1-15, Freiburg i. a. 2014.
Hoffmann, David Zwi: Mischnajot. Die sechs Ordnungen der Mischna. Hebräischer Text mit Punktation, deutscher Übersetzung und Erklärung, Bd. 6 (Sechste Ordnung, Toharot), Traktat Negaim (EA 1933), Basel 1986.
Krochmalnik, Daniel: Die Bücher Levitikus, Numeri, Deuteronomium im Judentum, in: Christoph Dohmen (Hg.), Neuer Stuttgarter Kommentar. Altes Testament (künftig: NSK-AT), Bd. 33/5, Stuttgart 2003.
Milgrom, Jacob: Leviticus 1-16 (The Anchor Bible), New York i. a. 1991.
Staubli, Thomas: Die Bücher Levitikus und Numeri, NSK-AT 3, Stuttgart 1996, S. 120-122.

Leistungsnachweis

Testat: Referat mit Ausarbeitung.

Modulprüfung: 120 min. Klausur


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 6 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:
Vorlesungsverzeichnis
Philosophische Fakultät
Institut für Jüdische Theologie
Bachelor of Arts
Jüdische Theologie (Prüfungsversion ab WiSe 2017/18)
JTH_BA_005 - Basismodul Jüdische Religion und Philosophie  - - - 1
Jüdische Theologie (Prüfungsversion ab WiSe 2013/14)
BM 1 - Basismodul Jüdische Religion und Philosophie  - - - 2
Institut für Jüdische Studien
Zwei-Fach Bachelor
Jüdische Studien (Prüfungsversion ab WiSe 2015/16)
Zweitfach (mit Kombination Erstfach Religionswissenschaft und Wahlfplichtbereich Variante 2 Quellensprache Hebräisch)
Pflichtmodule
REL_BA_017 - Basismodul Religionsphilosophie  - - - 3
Zweitfach
Pflichtmodule
REL_BA_017 - Basismodul Religionsphilosophie (wenn Erstfach Religionswissenschaft ist)  - - - 4
Studiumplus / Schlüsselkompetenzen
Prüfungsversion WiSe 2006/07 und WiSe 2009/10
Aufbauphase
Modul 2 - Kunst, Religion, Philosophie  - - - 5
Prüfungsversion WiSe 2013/14
Ba-SK-P-1 - Literaturen, Sprachen, Religionen und Kulturen  - - - 6