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Foto: Matthias Friel

Innereuropäischer Kolonialismus und Orientalismus - Einzelansicht

Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2021/22
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 01.10.2021 - 10.11.2021

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Seminar Fr 10:00 bis 12:00 wöchentlich 29.10.2021 bis 18.02.2022  1.09.2.03 PD Dr. Pufelska 24.12.2021: Akademische Weihnachtsferien
31.12.2021: Akademische Weihnachtsferien
Kommentar

Die Umbenennung der U-Bahn-Station „Mohrenstraße“ in Berlin-Mitte durch die Berliner Verkehrsbetriebe hat für viel Aufsehen gesorgt und neue Hoffnungen geweckt. Von Wissenschaftler*innen aller Couleur unterstützt kämpfen Bürgerinitiativen in vielen Städten dafür, Straßen und Plätze umzubenennen, die einen kolonialen Bezug aufweisen. In der aktuellen Suche nach kolonialen Definitionsmöglichkeiten und Ausprägungsformen zeigt sich allerdings ein starker Reduktionismus. Denn in der aktuellen postkolonialen Selbstreflexion wird immer wieder auf die überseeischen Entwicklungen zurückgegriffen, während die kolonial kodierten Beziehungen zwischen einzelnen Regionen innerhalb Europas, wie z.B. zwischen West- und Osteuropa nur selten in den Blick geraten. Im Seminar sollen daher die Fragen nach der „inneren Kolonisation“ kritisch diskutiert werden. Am Beispiel solcher imperialen Mächte wie Russland, Österreich und Preußen wird aufgezeigt, ob und inwiefern diese zum "Nachbarschaft-Kolonialismus" beigetragen haben.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22 , Aktuelles Semester: SoSe 2022