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Foto: Matthias Friel

Religiöse Vielfalt im Irak und in Deutschland - Einzelansicht

Veranstaltungsart Blockveranstaltung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester WiSe 2021/22
Einrichtung Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft   Sprache deutsch
Weitere Links Kommentar
Belegungsfrist 01.10.2021 - 10.11.2021

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Blockveranstaltung Do 18:00 bis 20:00 Einzeltermin am 28.10.2021 1.12.1.01 Dr. Gatzhammer ,
Prof. Dr. Hafner ,
Dr. Haußig ,
Kollodzeiski ,
Sanci
 
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Blockveranstaltung Sa 10:00 bis 18:00 Einzeltermin am 27.11.2021 1.12.1.01 Dr. Gatzhammer ,
Prof. Dr. Hafner ,
Dr. Haußig ,
Kollodzeiski ,
Sanci
 
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Blockveranstaltung So 10:00 bis 18:00 Einzeltermin am 28.11.2021 1.12.1.01 Dr. Gatzhammer ,
Prof. Dr. Hafner ,
Dr. Haußig ,
Kollodzeiski ,
Sanci
 
Kommentar Für weitere Informationen zum Kommentar, zur Literatur und zum Leistungsnachweis klicken Sie bitte oben auf den Link "Kommentar".

Seit 2017 besteht eine Projektkooperation mit vier Universitäten in Dohuk und in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Norden des Irak. Im Rahmen dieser Kooperation werden wir in diesem Semester ein gemeinsames Seminar durchführen und erwarten dazu im November 2021 den Besuch von Studierenden und Dozenten, die sich insgesamt neun Tage in Potsdam aufhalten werden.
Das zentrale Thema lautet „Religiöse Vielfalt im Vergleich“ und wird mit Beiträgen zur politischen und religiösen Landeskunde eingeführt (Religion und Religiosität in Deutschland und Irak, Alter, Verbreitung und Struktur der wichtigsten Religionsgemeinschaften). Damit sind die Fragen verbunden, wie sich die Einstellung zur Religion innerhalb der Mehrheitsgesellschaften beider Länder verhält. Während innerhalb Irakisch-Kurdistans noch eine relativ hohe Bindung an die Religion besteht, ist innerhalb Deutschlands und insbesondere im Bundesland Brandenburg nur eine geringe Bindung an die Religion festzustellen. So stellt sich die Frage, wie sich die religiöse Mehrheitsgesellschaft Kurdistans gegenüber religiösen Minderheiten und Atheisten verhält. In Bezug auf Deutschland wäre zu fragen, welche generelle Einstellung gegenüber Religion und gegenüber Minderheitenreligionen, wie Islam und Judentum festgestellt werden kann. Wo gibt es Privilegien, wo Behinderungen? Wie verhält sich formale Zugehörigkeit zu gelebter Religiosität in beiden Ländern (‚believing without belonging‘ versus ‚belonging without believing‘)?
Da Kurdistan in den letzten Jahren Zehntausende von Flüchtlingen aus Syrien und auch aus anderen irakischen Landesteilen aufgenommen hat, werden wir auch die Flüchtlingspolitik, d.h. die Integrationsprobleme in beiden Ländern diskutieren.
Voraussetzung ist die Teilnahme an der Vorbesprechung (Donnerstag, 28.10.2021, 18-20 Uhr) und an den Seminartagen XXX Sonntag, xxx, Samstag xxx.
Literatur Elke Ariëns/Helmut König und Manfred Sicking (Hg.): Glaubensfragen in Europa. Religion und Politik im Konflikt, Bielefeld 2011
Martin van Bruinessen und Joyce Blau: Islam des Kurdes, Les Annales de l’Autre Islam 5, Paris 1998
Martin van Bruinessen: Mullas, Sufis and Heretics. The Role of Religion in Kurdish Society. Collected Articles, Istanbul 2000
Heiner Meulemann: Nach der Säkularisierung. Religiosität in Deutschland 1980-2012, Wiesbaden 2014
Khanna Omarkhali (Ed.): Religious Minorities in Kurdistan. Beyond the Mainstream, Studien in Oriental Religion 68, Wiesbaden 2014.
Weitere Literatur und Materialien im moodle2-Kurs, Zugangsschlüssel in der Vorbesprechung
Leistungsnachweis Teilnahme an der Vorbesprechung am Donnerstag, 28.10., 18-20 Uhr, und am Blockseminar, Referat oder Hausarbeit.

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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2021/22 , Aktuelles Semester: SoSe 2022