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Foto: Matthias Friel

Rollenperspektive, Handlungslogik und Erzählmodus: Theatrale Geschichtswissenschaft - Einzelansicht

Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2022
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Belegungsfrist 01.04.2022 - 10.05.2022

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Übung Fr 12:00 bis 14:00 wöchentlich 22.04.2022 bis 29.07.2022  1.09.2.03 apl. Prof. Dr. Pröve   15
Kommentar

HistorikerInnen schreiben Geschichten über Könige und Kriege, über Bauern und Felder, über Hexen und Wälder. Diese Geschichten folgen bestimmten immanenten Logiken, konstruierten Sinnhaftigkeiten und emotionalen Werthaltungen, sowohl auf Produzenten- als auch auf Rezipientenseite. Folglich gilt es, stets eine Entschlüsselung vorzunehmen und somit die jeweiligen sozialen Konstruktionen offen zu legen. HistorikerInnen müssen sich also in besonderem Maße als sozialisierte, biografisch geprägte, von Vorannahmen und Emotionen beeinflusste KonstrukteurInnen begreifen und entsprechend reflektieren. Diesem Vorhaben dient das zusammen mit Dr. Sebastian Ernst geplante Seminar. Wir wollen die theatrale, performative Auseinandersetzung mit historischen Quellen suchen, die zugleich eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst darstellt.

Literatur

Ulrike Pirker u.a. (Hg.), Echte Geschichten. Authentizitätsfiktionen in populären Geschichtskulturen, Bielefeld 2010; Wolfgang Hochbruck, Geschichtstheater. Formen der „Living History“. Eine Typologie, Bielefeld 2013

Leistungsnachweis

Schriftliche (Essay  u.ä.) und performative Leistungen


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23