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Foto: Matthias Friel

Der Surrealismus in Text und Bild - Einzelansicht

Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2022
Einrichtung Institut für Romanistik   Sprache deutsch
Belegungsfristen 01.04.2022 - 10.05.2022

Belegung über PULS
01.04.2022 - 10.05.2022

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
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Vorlesung Di 12:00 bis 14:00 wöchentlich 19.04.2022 bis 26.07.2022  1.09.1.12 Prof. Dr. Klettke  
Kommentar

Diese Vorlesung versteht sich als Einführung in die Avantgardebewegung des französischen Surrealismus. Die Ausrichtung ist intermedial, d.h. es sollen neben den literarischen auch die Erzeugnisse der bildenden Kunst, insbesondere der Malerei sowie des Films, thematisiert werden, um so ein umfassendes Bild einer der wirkungsmächtigsten Bewegungen des 20. Jahrhunderts entstehen zu lassen. Dabei wird auch die diachronisch-historische Perspektive der Vorgeschichte (Kubismus, Futurismus, Dada) der eigentlichen Bewegung Berücksichtigung finden und darüber hinaus die Wirkung des Surrealismus auf die Kunst der späteren Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts skizziert werden.

Der Frust der jungen Generation nach dem Ersten Weltkrieg führt in Paris am Beginn der zwanziger Jahre Schriftsteller, Maler und andere Non-Konformisten zusammen, die unter der Führung von André Breton einen „Bund“ bilden, in dem sie unter Rückbezug auf Lautréamont und Apollinaire und in Fortführung der Dada-Bewegung ihr Ideal propagieren: die Anti-Kunst. Vorgestellt werden in der Vorlesung Texte der Surrealisten und Beispiele aus der Malerei sowie der Photographie und dem Film. Folgende Texte sind vorgesehen:

-        „Erzeugnisse“ der écriture automatique von Breton und Philippe Soupault aus Les champs magnétiques (1920) im Verein mit den automatischen Zeichnungen von André Masson

-        Das erste Manifeste du Surréalisme (1924) von Breton

-        Der Roman Le Paysan de Paris (1924) von Louis Aragon

-        Ausgewählte Gedichte von Paul Éluard und von Michel Leiris aus der Sammlung Simulacre (1925)

-        Der Text Le Surréalisme et la Peinture (1928) von Breton; dazu ein ausführliches Eingehen auf die Werke von Max Ernst

-        Briefe von Joan Miró und Salvador Dalí

-        Der Roman Nadja (1928) von Breton

-        Das Second Manifeste du Surréalisme (1930) von Breton

-        Leiris’ Tauromachies (1937), Picassos Guernica (1937) und Werke Dalís

-        Texte und Bilder aus der Zeitschrift Acéphale von Georges Bataille, Masson und Pierre Klossowski.

 

Die Vorlesung beabsichtigt darüber hinaus, auf Künstler einzugehen, die dem Surrealismus in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts nahestanden, allen voran Jean Cocteau, Pablo Picasso und Paul Klee. Auch das surrealistische Theaterkonzept von Antonin Artaud sowie die ersten surrealistischen Filme von Luis Buñel werden in der Vorlesung vorgestellt. Ferner sollen auch die wichtigsten weiblichen Surrealistinnen, insbesondere Claude Cahun, Frida Kahlo und Leonora Carrington sowie die berühmte Muse Gala, Berücksichtigung finden.

Bemerkung

Die Veranstaltung findet asynchron statt. Es werden Folien bereitgestellt, die Sie rezipieren können, wann immer Ihre Zeit es erlaubt.

Die Lehrveranstaltung beginnt am 26. April.

Leistungsnachweis

Information zur Leistungserfassung im Rahmen der Vorlesung, die sich abhängig von den zu erfüllenden Leistungspunkten wie folgt gliedert:

Für 3 LP: Klausur (90 Minuten)

Für 2 LP: Klausur (60 Minuten)

Für 1 LP: Testat: Beantwortung von 2 multiple choice-Fragen (30 Minuten)


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2023/24