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Foto: Matthias Friel

Back to Basics: Grundlagen der Soziologie - Einzelansicht

Veranstaltungsart Tutorium Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2022
Einrichtung Sozialwissenschaften   Sprache deutsch
Belegungsfrist 01.04.2022 - 10.05.2022

Belegung über PULS
Gruppe 1:
     jetzt belegen / abmelden
    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Tutorium Mi 10:00 bis 12:00 wöchentlich 20.04.2022 bis 27.07.2022  3.07.0.39 Debbas ,
Prof. Dr. Verwiebe
 
Kommentar

“Back to Basics: Grundlagen der Soziologie“ im Rahmen des Förderprogramms „Lernlücken schließen“ von Samuel Debbas
(Lehrstuhl für Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheit)


(mittwochs, 10.00-12.00 Uhr, Raum 3.07.039) / Diese fakultative Veranstaltung richtet sich an Student:innen aus dem Mono-Bachelor und Zwei-Fach Bachelor Soziologie.


Durch den coronabedingten Ausfall des Präsenzunterrichts, berichten viele Studierende davon, sich von ihrem Studium entfremdet zu haben und ihnen die persönlichen Kontakte mit Dozent*innen und Kommiliton*innen fehlen. Mit diesem Seminar wollen wir im SoSe 2022 dieser Entwicklung entgegenwirken. In 15 Präsenzsitzungen erlernen die Teilnehmer*innen Wissen und Fähigkeiten, die ihnen einen schnellen Wiedereinstieg in das Fach Soziologie ermöglichen – und Freude am soziologischen Denken wecken.

In den Sitzungen werden die wesentlichen soziologischen Denkrichtungen skizziert. Ein besonderes Augenmerk wird in diesem Tutorium auf den Praxisbezug gelegt. Theorien werden anhand von Beispielen aus dem Alltag greifbar gemacht und Methoden durch Übungen veranschaulicht. Wir stellen dazu den Studierenden auch innovative Lerntechniken zur Verfügung und wenden diese unmittelbar an. Ein besonderes Ziel dieses Seminar ist es die horizontale und vertikale Vernetzung der Studierenden zu stärken – ein vielfach geäußerter Wunsch während dieser Pandemie.


Auszug aus dem Sitzungsplan


Beispielsitzung 1
Ganz ehrlich, ich verstehe gerade kein Wort - oder wie sich soziologische Texte besser begreifen und einprägen lassen Im ersten Teil der Sitzung werden drei simple Techniken vorgestellt, um abstrakte Sätze zu dekonstruieren und leichter verständlich zu machen, was anschließend anhand eines Textes eingeübt wird. Im zweiten Teil der Sitzung wird das kognitionspsychologische Konzept der Elaboration vorgestellt. Dieses erklärt, wie Wissen im Langzeitgedächtnis  abgespeichert wird. Nach einer kurzen Einführung wenden die Teilnehmenden drei bewährte Methoden an, die auf Elaboration basieren, womit sie ein Werkzeug erhalten, mit welchem sich selbstbestimmt der Lernerfolg steuern lässt.

Beispielsitzung 2
Die Sokal-Affäre – oder wie du so schreibst, dass es dich interessiert Studierende haben oft den Eindruck, dass eine elaborierte Sprache mindestens genauso essenziell für den Erfolg in der Soziologie ist wie ein durchdachter Inhalt. In dieser Sitzung werden sie dazu ermutigt, sich klar und verständlich auszudrücken und durch den Inhalt der Aussage zu brillieren. Die Sokal Affäre wird als Aufhänger für dieses Thema genutzt. Anhand von Auszügen aus Norbert Elias „Etablierte und Außenseiter“ wird gemeinsam erarbeitet, was einen guten wissenschaftlichen Schreibstil ausmacht.

Beispielsitzung 3
Nimm deine Fragen ernst und drück dich aus – oder worüber zukünftige Soziolog*innen schmunzeln werden.
In der letzten Sitzung des Seminars werden einige von Studierenden der Soziologie oft gestellten Fragen

diskutiert:

- Darf oder muss ich als Soziologin eine Meinung haben und mich politisch einmischen? Wie kann ich mich dazu an der Universität Potsdam und darüber hinaus vernetzen, wenn ich mich in dieser Weise einbringen will?

- Wie gehe ich die Bearbeitung eines Themas an (z.B. für eine Seminararbeit), dass mich selbst betrifft? Oder gibt es gute Gründe solche Themen nicht zu bearbeiten?

- Wie wähle ich ein passendes Thema für eine Abschlussarbeit (BA / MA) aus? Woran kann mich sich dafür orientieren? Können die Ergebnisse meiner Arbeit gesellschaftspolitisch relevant sein?

Die letzte Sitzung dient dazu, ein Kernziel der Veranstaltung zu erreichen: Und zwar den Studierenden Lust zu machen, sich in ihr eigenes Studium der Soziologie einzubringen. Die vielen Fragen, die man an dieses Fach stellen kann, scheinen hierfür besonders geeignet. Ziel ist es, dass die Studierenden ihre eigenen soziologische Perspektive entwickeln. Am Ende: Verabschiedung in einem aktiven Austausch plus Feedbackrunde Tutorium.

Voraussetzungen

keine

Zielgruppe

 Diese fakultative Veranstaltung richtet sich an Student:innen aus dem Mono-Bachelor und Zwei-Fach Bachelor Soziologie.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23