Das Seminar führt in zentrale Theorien, Konzepte und empirische Befunde der sozialwissenschaftlichen Bildungsforschung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bildungsprozesse über den Lebensverlauf entstehen, stabilisiert und ungleich verteilt werden. Dabei werden klassische Ansätze (u.a. Bourdieu, Coleman, Esser) mit aktuellen empirischen Studien verknüpft, die Bildung im Kontext sozialer Ungleichheit, Geschlecht, Migration und Wohlfahrtsstaatlichkeit betrachten.Ziel des Seminars ist es, wissenschaftliche Texte kritisch zu analysieren und theoretische Argumente im Hinblick auf ihre empirische Tragfähigkeit zu hinterfragen. Eine zentrale Voraussetzung ist die Bereitschaft, die wöchentlichen Lektüren sorgfältig zu lesen und aktiv an den Diskussionen teilzunehmen.
(empirische) Hausarbeit, Essay oder Posterpräsentation
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