Kindheit, Jugend, mittleres Erwachsenenalter und Hochaltrigkeit: All diese Phasen stellen unterschiedliche Stationen im Lebenslauf einer Person dar, in denen sie mit ganz einzigartigen Möglichkeiten und Herausforderungen konfrontiert ist. Dabei verlaufen diese Phasen nicht nur chronologisch hintereinander, sondern die jeweiligen aktuellen Umstände stehen in (direktem) Zusammenhang mit vorher getätigten Entscheidungen und strukturellen Lebensumständen. Aus dieser Perspektive ist es notwendig bei der Betrachtung der Entstehung sozialer Ungleichheiten auch immer eine Lebenslaufperspektive anzuwenden. Ziel dieses Seminares soll es nun sein einen ersten Blick in die lebenslauforientierte und longitudinale Forschung zu werfen. Im Zentrum stehen dabei die Fragestellungen: „Welche Konzepte prägen lebenslauforientierte und longitudinale Forschung?“, „Wie werden soziale Ungleichheiten im Lebenslauf (re-)produziert?“ und „In welchen Bereichen sind diese Ungleichheiten sichtbar?“.Literatur: wird in der 1. Sitzung bekannt gegeben.
Hausarbeit
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